Das gesprochene Wort als Heilmittel?
Lieber Abonnent,
im Coaching geht nichts anderes vor als ein Austausch von Worten zwischen dem Klienten und dem Coach. Doch bis heute tobt ein heftiger Kampf zwischen den unterschiedlichen Therapieformen darüber, ob und welche therapeutischen Wirkung das Wort hat.
Aus systemischer Sicht ist festzustellen, dass das Sprechen über sich und das Leiden keine Erlösungskraft hat. Nur durch das Reden wird man nicht frei von seiner sozialen Leidensgeschichte - wird man nicht der Mensch, der man ohne diese Geschichte hätte werden können. Das Sprechen über sich selbst kann uns nicht von der eigenen Geschichte erlösen.
Die Veränderungskraft der Sprache liegt in der Analyse, dass wörtlich aus dem Griechischen übersetzt „Auflösung“ bedeutet, wie wir sprechen. Das Sprechen erlöst nicht von der eigenen Geschichte, wohl aber vermag es die bisherige, krankmachende Beziehung zur eigenen Geschichte aufzulösen! Die Analyse darüber, wie wir über unsere Beziehungen sprechen, hat eine heilsame Wirkung und bewirkt eine emotionale Auflösung.
Ihr Hans-Peter Hepe
Stottern - Die Wortgewalt der Eltern
|
Stottern tut weh. Gesichtsmuskeln verkrampfen, der Kopf wackelt in und her, der Oberkörper neigt sich vor und zurück, die Arme rudern und dann die Flut negativer Empfindungen, wie Angst, Scham, Peinlichkeit, Minderwertigkeitsgefühle. Doch das Schlimmste ist wohl die Wut auf sich selbst. 800.000 Menschen stottern in Deutschland - ein Prozent der Bevölkerung. Stottern beginnt immer vor dem zwölften Lebensjahr, bei der Hälfte der Betroffenen bis zum dem vierten Lebensjahr, bei 90 Prozent bis zum sechsten Lebensjahr. Ein Großteil der stotternden Kinder verliert die Störung bis zur Pubertät. Nach der Pubertät kann eine Besserung mit oder ohne Therapie in jedem Alter vor kommen. Bis heute streiten sich die Gelehrten über den Auslöser: genetisch bedingter Defekt in der Hirnstruktur oder doch eher ein tiefenpsychologisches Trauma. Aus Sicht der systemischen Körpersoziologie ist es weder das Eine noch das Andere. Sprachentwicklung steht und fällt mit der Eltern-Kind-Beziehung, deshalb taucht das Symptom Stottern bei 90 Prozent der Betroffenen auch bis zum sechsten Lebensjahr auf. Bei Eltern von stotternden Kindern lässt sich immer wieder ein dominantes, wortgewaltiges Sprachverhalten beobachten, so dass das Kind oft zu einer Passivität verbannt ist und seine Beziehungswünsche nicht äußert. In Folge kommt es zu einer negativen Rückkopplung im Körper des Kindes.Weitere Info ...
|  |
|
 |
Scheidungskinder - Die zerrissenen Wesen
|
Noch vor einigen Jahren hielt man Scheidungen für die betroffenen Kinder für ungefähr so anstrengend wie einen lästigen Schnupfen. Dann entdeckte man, dass der Nachwuchs vielleicht doch eher eine schwere Grippe durchmacht und nun setzt sich langsam die Einsicht durch, dass viele Kinder, besonders die 4 bis 12-Jährigen, echten Schaden nehmen, wenn die Eltern sich scheiden lassen. Sie sind die Hauptleidtragenden unglücklicher und geschiedener Ehen. Fast jede dritte Ehe wird wieder geschieden, am häufigsten im vierten Jahr ihres Bestehens. Mehr als 200.000 Ehen pro Jahr. Die meisten Kinder erleben die Trennung ihrer Eltern mit, wenn sie zwischen drei und dreizehn Jahre alt sind, also in der besonders ungünstigen Altersstufe. ... Sicherlich kann eine Scheidung besser sein als eine fortlaufende Auseinandersetzung, doch selbst die „bessere Version“ liegt den Kleinen oft schwer auf der Seele. Solange die Eltern verheiratet sind, ist es auch ihre Aufgabe, mit dem Ehekonflikt umzugehen. Sobald sie geschieden sind, ist der Ehekonflikt Aufgabe der Kinder geworden, damit umzugehen.Das Leben von Scheidungskindern ist durchweg härter, agieren doch die Eltern nach der Scheidung wie entgegengesetzte Pole. Sie sind mit der monumentalen Aufgabe konfrontiert, in sehr jungen Jahren die unterschiedlichen Wertvorstellungen und Lebensgestaltungen von Vater und Mutter allein verstehen zu müssen.
Weitere Info ...
|  |
|
 |
Vortrag "Der Andere in mir|Herz-Kreislauf-Erkrankungen aus sozialer Sicht"
|
Dieser Vortrag beschreibt nicht akute, vitale Krankheitsstörungen, die mit notwendigen schulmedizinischen Intensivmaßnahmen und entsprechenden Arzneien rasch, sanft und ohne Folgeerscheinungen verschwinden, sondern chronische Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie Angina pectoris, Arteriosklerose, Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Durchblutungsstörungen und vieles mehr. In Europa sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die Todesursache Nummer Eins. Viele dieser langwierig verlaufenden Krankheiten, die durch konventionelle Behandlungen oft nur kurzfristig gebessert werden, lassen sich durch eine sorgfältige „Aufarbeitung der sozialen Krankheitsgeschichte“ oft dauerhaft bessern oder sogar ganz ausheilen. Zu wissen, was man selbst tun kann, um wieder gesund zu werden, ist wohl die wichtigste Voraussetzung für einen raschen Heilerfolg. Dazu gehört eben auch, nicht nur über umweltbedingte und ernährungsbedingte, sondern auch über soziale umfeldbedingte Risikofaktoren informiert zu sein. Erst dann ist eine nachhaltige Genesung möglich. Die Vorstellung, dass unsere Gene, die Bausteine unseres Körpers, auf eine starr festgelegte Art und Weise funktionieren und die Verantwortlichen allen körperlichen Übels sind, ist falsch. Vielmehr sollten wir den Körper in den Mittelpunkt sozialer Interaktion rücken. Alles, was wir geistig tun, seelisch fühlen und in sozialen Beziehungen gestalten findet seinen Niederschlag auch immer in unseren körperlichen Strukturen. Ein Konzertflügel kann für sich alleine keine Musik machen. Das Instrument genügt nicht, es muss jemand auf ihm spielen. Damit stellt sich die Frage, wer oder was spielt auf unserem Körper? Und vor allem: Wie können wir verhindern, dass der Körper erkrankt? Dieser Vortrag gibt Antworten darauf, die in der Vergangenheit teilweise zu unerwarteten und phänomenalen Resultaten im Leben vieler Menschen führten.Kostenfrei und ohne Anmeldung, jeweils Freitag Abend von 19.00 bis ca. 22.00 Uhr 05. Juni Mercure Hamburg City, Amsickstr. 51, 20097 Hamburg 10. Juni Upstalsboom Parkhotel, Friedrich-Ebert-Str. 73, 26721 Emden 19. Juni KörperBalance Ulrike Pfaff, Zum Schwarzachtal 3 A, 90592 Schwarzenbruck 10. Juli Mercure Wien Europaplatz, Matrosengasse 6-8, A-1060 Wien 28. August Hotel Zum Ochsen, Ermitagestr. 16, CH-4144 Arlesheim / BaseWeitere Info ...
|  |
|
 |
Krankheiten sind soziale Erwerbsproblematiken
|
Eineiige Zwillinge sind genetisch identisch. Ihre Ähnlichkeit in Aussehen und Temperament ist oft frappierend - doch sie sind keineswegs eine doppelte Ausgabe derselben Persönlichkeit. Wissenschaftlich gesehen sind eineiige Zwillinge aus derselben Ei- und Spermazelle entstanden und haben deshalb identische Erbanlagen. Zweieiige Zwillinge dagegen teilen nur 50 Prozent der Gensequenzen und sind sich damit nicht ähnlicher als normale Geschwister. Einige Studien betrachten eineiige Zwillinge, die getrennt aufgewachsen sind. Die berühmteste Langzeituntersuchung dieser Art ist die „Minnesota-Studie“ von der University of Minnesota. Wie sich herausstellte, glichen sich die untersuchten Paare in Körpergröße und Körperbau - wie ein Ei dem anderen. Selbst Falten treten oft an der gleichen Stelle auf. Wenn sie trotz des unterschiedlichen sozialen Umfeldes Ähnlichkeiten aufweisen, deutet das darauf hin, dass in diesem Bereich die Gene einen dominanten Einfluss haben. Doch weisen die Zwillinge auch individuelle Muster aus, sogenannte epigenetische Veränderungen, beeinflusst durch die Umwelt und durch das soziale Umfeld. Individuelle Eigenschaften, die sich im Laufe des Lebens verändert haben, ohne dass sie in der DNA-Sequenz (dem Genotyp) festgelegt sind. Haben eineiige Zwillinge noch frappierende Ähnlichkeiten in der körperlichen Ausstattung, weichen Krankheiten und psychische Störungen erheblich ab. Leidet beispielsweise ein eineiiger Zwilling unter Depressionen, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass der andere ebenfalls daran erkrankt, bei rund 50 Prozent; bei Schizophrenie beträgt sie um die 40 Prozent, bei Asthma und Allergien nur noch bei 15 Prozent. Unsere Krankheiten und psychischen Störungen sind demnach nicht genetische Erbproblematiken, sondern in erster Linie soziale Erwerbsproblematiken. Unsere genetische Ausstattung gibt uns, wer wir sind, das soziale Umfeld gibt uns, wie wir sind. Und was wir im Laufe unseres Lebens erworben haben, können wir auch durch eine sorgfältige „Aufarbeitung der sozialen Krankheitsgeschichte“ wieder ausheilen! Wir sind eben nicht in ein genetisch, unveränderbares Schicksal geboren worden, sondern in ein Leben, dass aus veränderbaren Wahrscheinlichkeiten besteht.
|  |
|
 |
Die SED®-Methode und QUANTEC -Der schnellste Weg zu Resultaten!
|
Dieses Spezial-Seminar gibt Antwort darauf, was Radioniker mit einem Radionik-Gerät QUANTEC wissen müssen, wenn sie ihre Ergebnisse weiter verbessern wollen. Vom 26. bis 28. Juni in Fürth / Nürnberg.Dieses Seminar vermittelt nicht nur ein professionelles Fundament für eine qualifizierte Anwendung von QUANTEC und QUANTEC-ExpertScan, sondern organisiert auch ganz praktisch den Alltag eines Radionikers: Auswahl der Datenbanken, Erstellung von Vorlagen zu einzelnen Radionik-Themen, Fotos richtig archivieren, Textentwürfe in Verbindung zu den Teilnehmern, kundenorientierte Kommunikation, Rechnungsstellung und -organisation, Kundengewinnung durch Sog-Marketing, und natürlich jede Menge an radionischen Analyse- und Lösungsansätzen für die vielfältigsten Probleme unserer Klienten. Natürlich gehören auch die neuesten Erkenntnisse aus der Körpersoziologie in dieses Seminar und in die erfolgreiche Anwendung von Radionik. Weitere Info ...
|  |
|
 |
Seminar "Der soziale Körper" am 18. + 19. Juli in Nürnberg
|
Ziel dieses Seminars ist es, die wichtigsten chronischen Erkrankungen und ihren sozialen Hintergrund auf verständliche Weise nahe zu bringen. Nicht nur im Krankheitsfall sollte es uns wichtig sein, ein tiefes Verständnis für die Funktionsweise unseres Körpers in seinem sozialen Milieu zu entwickeln. Dazu gehört eben auch, nicht nur über umwelt-bedingte, sondern auch über soziale umfeld-bedingte Risikofaktoren informiert zu sein. Wenn wir zum Beispiel in einem feindseligen und streitsüchtigen Klima arbeiten, führt dies zu Herzrasen, Unruhe und Angst. In unserem Körper kommt es zu einem steilen Anstieg von Cortison und Adrenalin und unser Blutdruck steigt. Genauso geht es uns auch mit den Gedanken am Sonntag nachmittag auf den folgenden Montag morgen und die beginnende Woche in dem feindseligen Arbeitsklima. Eindeutig ist in unserem Beispiel zu erkennen, dass die äusseren, sozialen Lebensumstände und unsere innere Interpretation einen biologischen Effekt der Elemente in unserem Körper zur Folge haben. Sind die biologischen Strukturen erst einmal zustandegekommen, führen sie ein Eigenleben, dem gegenüber der Einzelne und eine Symptom-Medizin machtlos ist. Kein Botenstoff geht von alleine auf Reisen durch unseren Körper!
Weitere Info ...
|  |
|
 |
Die nächsten Termine ...
|
28. Mai in München-Planegg Vortrag "Was den Körper krank macht und was ihn heilt." 29. + 30. Mai in München-Planegg Systemische Wirklichkeitsaufstellung für HNO-Krankheiten 05. Juni in Hamburg Vortrag "Der Andere in mir |Herz-Kreislauf-Erkrankungen aus sozialer Sicht" 06. + 07 Juni in Hamburg Systemische Wirklichkeitsaufstellung 10. Juni in Emden Vortrag "Der Andere in mir|Herz-Kreislauf-Erkrankungen aus sozialer Sicht" 11. + 12. Juni in Emden Persönliches Einzeltraining 19. bis 22. Juni in Nürnberg Vortrag "Der Andere in mir|Herz-Kreislauf-Erkrankungen aus sozialer Sicht" Persönliches Einzeltraining Systemische Wirklichkeitsaufstellungen 26. bis 28. Juni in Nürnberg Die SED-Methode und QUANTEC Anmeldung
|  |
|
 |
|
Vorschau auf Termine 2009
Wirklichkeits- / Familienaufstellung Samstag und Sonntag von 9.00 bis 18.00 Uhr Hamburg 06. + 07. Juni Nürnberg 20. + 21. Juni Wien (A) 11. + 12. Juli Basel (CH) 29. + 30 August Persönliches Einzeltraining Hamburg immer nach Vereinbarung Nürnberg 19. + 22. Juni Wien(A) 10. + 13. Juli Basel (CH) 28. + 31. August Der soziale Körper Samstag und Sonntag von 9.00 bis 17.30 Uhr Nürnberg 18. + 19. Juli Innsbruck (A) 26. + 27. September Hamburg 14. + 15. November Die SED-Methode Einführungsseminar Freitag bis Sonntag von 9.00 bis 17.30 Uhr Hamburg erst wieder im März 2010 Die SED-Methode Weiterbildungsseminar Freitag und Samstag von 9.00 bis 17.30 Uhr Hamburg erst wieder im Mai 2010 Die SED-Methode Supervision Samstag von 9.00 bis 17.00 Uhr Hamburg 4. Juli Vortrag "Der Andere in mir | Herz-Kreislauf-Erkrankungen aus sozialer Sicht" Freitags von 19.00 bis 22.00 Uhr, kostenfrei Hamburg 05. Juni Emden 10. Juni Nürnberg 19. Juni Wien (A) 10. Juli Basel (CH) 28. August Radionik (Quantec) und die SED-Methode Freitag bis Sonntag von 9.00 bis 17.30 Uhr Nürnberg 26. bis 28. Juni Das ultimative 4-Tages-Training Donnerstag bis Sonntag Fulda/Rhön 08. bis 11. Oktober Anmeldung
|
|
 |
Simple Power | Das Programm für körperliche und mentale Fitness.
|
Hans-Peter Hepe Jägerkoppel 12 22393 Hamburg
Telefon 0049(0)40 63919403 Telefax 0049(0)40 6401450 E-Mail info@simplepower.de Internet www.simplepower.de Blog www.simplepower.blog.de Weitere Info ...
|  |
|