Im letzten Newsletter habe ich bekannt gegeben, dass ich
in jeder neuen Newsletter-Ausgabe die Ursache und damit den
systemischen Hintergrund einer Krebserkrankung darstellen möchte.
Die große Resonanz von Ihnen bestärkt mich in meinen Ausführungen,
auch wenn sie sich nicht immer jedem sofort erschließen. Die
Betroffenen allein erkennen, welche weitreichenden Bedeutungen meine
Ausführungen haben. Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie mich einfach an
oder schreiben Sie mir per E-Mail.
Was ist der Unterschied zwischen der Prostata und der weiblichen
Brust? Pathologen, die eine Gewebeprobe der männlichen
Vorsteherdrüse unter dem Mikroskop betrachten, sehen: Das Gewebe der
Prostata unterscheidet sich kaum von dem der weiblichen Brust. Darum
trägt die Prostata auch in Fachkreisen die Bezeichnung „männliche
Brust“.
Deshalb ist es nur logisch, dass wenn die
weibliche Brust das Geben von Fürsorge in
der Familie repräsentiert (siehe Newsletter September 2008), die
Prostata demnach den männlichen Geltungsanspruch von
Versorgung des Familiensystems repräsentiert.
Die
kastaniengroße Prostata produziert eine Nährflüssigkeit, bestehend
aus Eiweiß, Enzymen, Zucker, Cholesterin, Zink und Zitronensäure,
die die Überlebensfähigkeit der Spermien, dem eigentlichen Leben,
fördert. Damit zeigt sich, dass die
Prostata in der Analogie zur sozialen Interaktion für die Förderung
der männlichen Präsenz als Versorger der Familie
steht.
Prostatakrebs ist demnach nicht in erster Linie Ausdruck
eines zerstörerischen Zellwachstums, sondern Ausdruck einer
zerstörerischen sozialen Interaktion zwischen dem männlichen
Geltungsdrang und dem weiblichen Anspruch. Der Krebs in der Prostata
ist somit Ausdruck einer widerwilligen (zerstörerischen)
Unterordnung und einem unterdrückten Unmut des Mannes gegenüber der
Zweckmäßigkeit der weiblichen Ansprüche. Er fühlt sich in seiner
männlichen Präsenz als Versorger der Familie unbeachtlich gegenüber
seiner Frau.
So ist zum Beispiel die hohe Erkrankungsrate von
Krebs in der Prostata bei Partnerschaften auffällig, wenn die Frau
das Vermögen besitzt und damit faktisch die Versorgerrolle
übernommen hat, und sich der Ehemann zweckmäßig als „Statthalter des
Vermögens seiner Frau“ unterordnet.
Mit der Möglichkeit der
Bedeutung und Hintergründe von Krankheitssymptomen haben wir jetzt
eine Behandlungsanspruch gewonnen, der sich eben nicht nur auf die
stoffliche Ebene konzentriert. Operation und Chemotherapie sind
jetzt lebenswichtig. Doch mindestens ebenso wichtig ist es, der
Ursache systematisch und systemisch nachzugehen und aufzulösen. Das
Ganze ist eben mehr als nur die Summe seiner Teile. Es reicht
nicht, nur die Symptome zu bekämpfen. Das wäre vergleichbar
mit dem Ausstellen eines Brandmelders, damit ist aber das Feuer noch
lange nicht gelöscht. Die Konsequenz wäre ein jahrelanger Kampf mit
dem Krebs.
Das wichtigste ist jetzt, dass die Ursache "Im Zweck
des weiblichen Anspruchs“ im sozialen Umgang zwischen den
Lebenspartnern nachhaltig aufgearbeitet wird, bis das Leben wieder
gelingt.
Ich unterstütze meine Teilnehmer von Anbeginn der
Diagnose mit einer radionischen Nachsorge auf akut-medizinische
Handlungen, wie Operation oder Chemotherapie, und dem persönlichen
Einzeltraining mit der SED-Methode, die von mir auch für besonders
schwere Krankheiten und Konflikte entwickelt wurde.
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