» Wir sollten den Körper in den Mittelpunkt sozialer Interaktion rücken. «
Seminar „Der soziale Körper®“
Was den Körper krank macht und was ihn heilt!
Dieses Seminar beschreibt das faszinierende Phänomen, wie zwischenmenschliche Beziehungen und Erlebnisse unseren Körper beeinflussen und verändern.
Die Vorstellung, dass unsere Gene, die Bausteine unseres Körpers, auf eine starr festgelegte Art und Weise funktionieren und die Verantwortlichen allen körperlichen Übels sind, ist falsch.
Vielmehr sollten wir den Körper in den Mittelpunkt sozialer Interaktion rücken. Alles, was wir geistig tun, seelisch fühlen und in sozialen Beziehungen gestalten findet seinen Niederschlag auch immer in unseren körperlichen Strukturen. Unser Körper führt also kein auf sich gestelltes „autistisches“ Eigenleben, sondern bildet mit seiner sozialen Umgebung eine „Einheit des Überlebens“. Dieser Zusammenhang hat eine hohe gesundheitliche Relevanz und erfordert ein Umdenken in der Medizin.
Ein Konzertflügel kann für sich alleine keine Musik machen. Das Instrument genügt nicht, es muss jemand auf ihm spielen. Damit stellt sich die Frage, wer oder was spielt auf unserem Körper? Das Seminar gibt Antworten darauf, die in der Vergangenheit teilweise zu unerwarteten und phänomenalen Resultaten im Leben vieler Menschen führten.
- Das komplexe Zusammenspiel der chemischen Elemente und der sozialen Umgebung
- Die wichtigsten Organe und ihre Bedeutungen in der Körpersoziologie
- Das soziale Periodensystem im Spiegel der großen Krankheitsthemen
- Die häufigsten Krankheiten und deren sozialen Hintergründe
Das Seminar richtet sich an Menschen, die Interesse und Freude haben, faszinierende Kenntnisse über den Zusammenhang von Körper, soziale Beziehungen und Krankheit zu erfahren oder im Rahmen ihrer therapeutischen Aufgabengebiete, wie Ärzte, Heilpraktiker, Coach usw. tätig sind. Denn dieses Seminar nähert sich präzise, relevant und ohne Umschweife den Kernfragen nach Gesundheit und Krankheit. Es geht um das Ausloten und Betrachten der Schnittstelle, an der Krankheit entsteht. Und vor allem: Wie können wir verhindern, dass der Körper erkrankt? Teilnahmevoraussetzungen sind keine erforderlich.
„Der soziale Körper“
Die Soziologie des Körpers ist eine junge Teildisziplin der Systemtheorie, die das wechselseitige Verhältnis von Körper und sozialer Gesellschaft untersucht: Wie prägen gesellschaftliche Werte und Normen, Wissens- und Ideensysteme und familiäre und berufliche Strukturen den menschlichen Körper? Wie wird soziale Wirklichkeit durch körperliche Praktiken her- und dargestellt, wie durch eigenleibliches Spüren gestützt, verändert oder in Frage gestellt?
Das Konzept des sozial kodierten und des in milieuspezifischen Zusammenhängen eingebetteten Körpers erweist sich dabei für die Lösung von chronischen Krankheiten und Ernährungsstörungen als sehr hilfreich. Die gesellschaftlichen Diskurse um Geschlechtsrollen, Körperbilder und Beziehungsformen führen zu Unsicherheiten und zu neuen Begründungsverpflichtungen. Die so von Selbstverpflichtung und Selbstkontrolle erzwungene rationale Lebensführung führt direkt zu psychosomatischen Ausweich- und Kompensationsreaktionen des Körpers. Diese „Sozialisationsgeschichte“ der inkorporierten Körperpraktiken gilt es, fall- und sozialspezifisch aufzudecken, um die Wege und Mechanismen, die zur Entwicklung von chronischen Krankheiten führen, zu rekonstruieren und damit einer Lösung zu zuführen.
Als systemischer Berater und Trainer für Leistungssteigerungen ist meine Aufgabe die Unterstützung und Beratung in der Bewältigung von schweren Krankheiten und Konflikten in der Familie. Meine Arbeit ist es, mit den erkrankten Menschen schwere Zeiten sicher zu meistern, die Gefühle, die auf Eis liegen abzuschmelzen, neue Kräfte zu mobilisieren und neue Zukunftsperspektiven gewinnen, bis das Leben wieder gelingt! In den vergangenen 12 Jahren durfte ich Tausende von Menschen jeden Alters und Lebenseinstellung kennen lernen, mit ihnen diskutieren, sie beobachten und vor allem mit ihnen an den unterschiedlichsten Problemen arbeiten. Viele konnten dabei ihre Lebenserschütterungen lehrbuchartig herbeten, aber ihre
Krankheiten und Konflikte hatten sie nach jahrelanger Therapie immer noch. Die grundlegende Wahrheit ist, dass wir nicht in irgendeinem Sinn von außen eingestellt werden können, sondern wir müssen uns selbst einstellen. Jede der neuen „Inhalte“, Ideen und Ansichten, die von mir in diesem Seminar vorgebracht werden, sind bereits mit Erfolg im Leben vieler Teilnehmer umgesetzt worden.



