» Wir sollten den Körper in den Mittelpunkt sozialer Interaktion rücken. «
Die häufigsten Krankheiten von A bis Z aus sozialer Sicht
Mit dieser Übersicht möchte ich Ihnen ein kleines Nachschlagewerk über die häufigsten Krankheiten -von A wie Akne bis Z wie Zöliakie - aus Sicht des sozialen Körpers an die Hand geben. Es erklärt Ihnen verständlich Begriffe der Medizin und stellt die dazugehörigen sozialen Umstände dar. Es ersetzt jedoch nicht eine Beratung und gründliche Untersuchung durch Ihren Arzt. Ich habe größte Sorgfalt darauf verwendet, dass alle Angaben dem aktuellen Wissenstand entsprechen. Es wird laufend um weitere Krankheitsthemen ergänzt und aktualisiert.
Um dieses kleine Nachschlagewerk des sozialen Körpers richtig zu verstehen und anzuwenden, sind folgende Unterscheidungen zu treffen.
● Es richtet sich nicht an akute, vital bedrohliche Krankheitsstörungen, wie Infektionen,
die mit notwendigen schulmedizinischen Intensivmaßnahmen und entsprechenden
Arzneien rasch, sanft und ohne Folgeerscheinungen verschwinden, sondern an chronische Krankheiten, wie Krebs, Multiple Sklerose, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, schwere Herzerkrankungen, Lungen- und Nierenerkrankungen, Epilepsie, Arthritis usw.
Viele dieser langwierig verlaufenden Krankheiten und viele häufig wiederkehrende Erkrankungen, wie Nebenhöhlenentzündungen und Bronchitis, die durch konventionelle Behandlungen oft nur kurzfristig gebessert werden, lassen sich durch eine sorgfältige „Aufarbeitung der sozialen Krankheitsgeschichte“ oft dauerhaft bessern oder sogar ganz ausheilen. Zu wissen, was man selbst tun kann, um wieder gesund zu werden, ist wohl die wichtigste Voraussetzung für einen raschen Heilerfolg. Denn es geht immer nur um die Aktivierung der Selbstheilungskräfte unseres Körpers. Ihm sollten wir mit Veränderungen unserer sozialen Lebensumstände entgegenkommen.
● In den Beschreibungen der Krankheiten finden Sie vielfach die Bezeichnung „der Andere“ oder „die Anderen“ oder nur allgemein „soziales Umfeld“. Gemeint sind damit Menschen, wie Ehe- und Lebenspartner, Familie, Eltern und Großeltern, Geschwister, Freunde und Bekannte aber auch Arbeitskollegen, Vorgesetzte und viele mehr, die mit uns eine Gemeinschaft und damit eine Bezüglichkeit zu uns haben. Das Wort sozial bezeichnet wechselseitige Bezüge als eine Grundbedingung des Menschseins und beinhaltet damit den Prozess, wie wir in der Gemeinschaft mit dem Anderen zusammenleben. Dieses wechselseitige Zusammenleben kann Krankheit oder Gesundheit fördern. Lesen Sie dazu auch „Der soziale Körper - Consensus corpus“.
Ich freue mich über jede Anregung Ihrerseits, die Sie mir gern per Mail oder Fax aufgeben können und wünsche Ihnen viel Freude beim lesen.
Wichtiger Hinweis: „Der soziale Körper“ und die damit verbundene SED®-Methode ist keine Therapie. Sie wird gerne von Ärzten und Therapeuten als wirksame Begleitung zu anderen therapeutischen Maßnahmen eingesetzt.
ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung)
Die Aufmerksamkeitsdefizitstörung ohne Hyperaktivität (ADS) oder mit Hyperaktivität (ADHS) ist eine im Kindesalter beginnende psychische Störung. Sie zeichnet sich aus durch Symptome, wie ungewöhnlich hohe Ablenkbarkeit, spontane Aktivitäten von kurzer Dauer, überhäufiges Wechseln zwischen Aktivitäten, ständige motorische Unruhe und geringes Durchhaltevermögen bzw. Ausdauer bei der Bewältigung von Aufgaben. Etwa 4 - 8% der Kinder in Deutschland zeigen Symptome einer Aufmerksamkeitsdefizitstörung mit oder ohne Hyperaktivität. Seit 2003 ist ADS/ADHS auch im Erwachsenenalter anerkannt. Betroffene im Erwachsenenalter zeigen verschiedene andere psychische Störungen, wie Depressionen, Angststörungen, Störungen des Selbstbildes und Selbstwertgefühls sowie soziale Phobien. Bei Frauen werden auch verstärkt Essstörungen, wie Magersucht und Bulimie als Begleiterkrankung zu ADS/ADHS beobachtet.
Symptome
Unruhe mit Händen und Füssen, exzessive Aktionen, keine ruhige Beschäftigung, zunehmend soziale Störungen mit Anderen.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Um das Wesen psychischer Störungen, wie ADS/ADHS, zu verstehen, ist es wichtig, sich über das Familiensystem klar zu werden und herauszufinden, welche Rolle die Krankheit in dieser Familie übernommen hat. Wie sind die Beziehungen in der Familie beschaffen? Wie kommunizieren ihre einzelnen Mitglieder miteinander? Welche Vorstellungen haben sie voneinander? Psychische Störungen sind Störungen in Beziehungen und nicht Störungen in der Seele eines einzelnen Menschen. Keiner ist allein krank.
Geistig-soziale Handlungsebene
Kinder mit Symptomen, wie hohe Ablenkbarkeit, haben Eltern mit starren Standpunkten, an denen sie lange festhalten. Nicht kontrollierbares überaktives Verhalten bei den Kindern deutet auf Eltern hin, die alles unter Kontrolle haben müssen. Kinder mit ADHS-Symptomen zeigen auf ein unbewegliches, zögerndes, an Maßstäben und Regeln festhaltendes Familien-system. Probleme darf es nicht geben, deshalb wird es vermieden, miteinander zu reden, wenn es Konflikte gibt. Immer wieder stößt man in Familien auf das Phänomen, dass sich alles um den „Problemfall“ dreht und sich die anderen Familienmitglieder um diesen herum stabilisieren.
Bearbeitung
Daher kann die Auslösung der Symptome bei dem Träger nur erfolgen, wenn die Bilder, die die einzelnen Familienmitglieder voneinander haben, zur Sprache gebracht und verändert werden. Familiensysteme gleichen einem Mobile. Wir verändern etwas an einer Stelle, und eine andere kommt in Bewegung. Doch die erste Aufgabe auf dem Lösungsweg ist es, Eltern von psychotischen Kindern von einer meist eingebildeten Schuld zu entlasten. Sie geben sich die Schuld, das Leben eines Menschen zerstört zu haben.
Akne
Akne ist ein Oberbegriff für Erkrankungen der Talgdrüsenfollikels mit Knötchen- und Pustelbildung auf der Haut.
Symptome
Mitesser und eitrige Pusteln auf talgdrüsenreichen Hautbezirken, wie Gesicht, Brust und Rücken. Vielfach bedingt durch einen verstärkten Androgeneinfluss während der Pubertät.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Die Haut gehört zu den Sinnesorganen, die zur sinnlichen Wahrnehmung des sozialen Umfeldes dienen und damit den Funktionen von Begeisterung und Attraktivität entsprechen.
Geistig-soziale Handlungsebene
Unbändiges Bedürfnis, sich mit voller Begeisterung, also mit „Haut und Haaren“, auf das Leben einzulassen. Doch gleichzeitig auch die Sorge, ob es passt, wie man ist und ob man auch hingehört, wo man ist. Im Falle des Scheiterns durch das soziale Umfeld, empfindet man sich von seiner Welt, die man begeistert erobern wollte, unüberbrückbar getrennt. Die Folge ist ein konsensuelles Verhalten mit seinem sozialen Umfeld und Akne auf der Haut.
Weitere Folgen sind rissige Ausschläge der Hände und Füße, Psoriasis der Hände und Orientierungsverlust (Psyche).
Bearbeitung
Sich zum Widerspruch gegenüber dem sozialen Umfeld aufraffen und für seine Meinung und seinen Standpunkt kämpfen (Charakterstärke). Neue Lebensbrücken zwischen dem Ich und dem Du entwickeln.
Alzheimer-Krankheit
Bei der degenerativen Hirnerkrankung Alzheimer kommt es durch das fortschreitende Absterben von Nervenzellen im Gehirn zu einem allmählichen geistigen und körperlichen Verfall des Betroffenen. Meist zeigen sich die ersten Symptome nach dem 65. Lebensjahr; Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie Männer.
Symptome
Besonders Vergesslichkeit, Störung der Merkfähigkeit, Zerstreutheit und Störungen im sprachlichen Ausdruck. Orientierungsschwierigkeiten und Reizbarkeit. Selbständigkeit wird zunehmend eingeschränkt.
Körperlich- seelische Funktionsebene
Der Neurotransmitter Acetylcholin ist der Sportler in unserem Körper und bringt Kraft, Leistung und Energie in unsere Nerven und Muskeln. Es stimuliert die Nerven, die Muskeln und sogar selbst unsere Lernleistungen in der Schule oder im Beruf und steht so in einem unmittelbaren Zusammenhang zur Alzheimerischen Krankheit, bei der das Acetylcholin dramatisch schwindet. Im gleichen Gegenzug bilden sich fibrilläre Ablagerungen im Gehirn.
Es ist vergleichbar mit einer Braunkohle-Abbaugrube, die nach dem Abbau der Braunkohle mit allgemeiner Erdmasse wieder aufgeschüttet und resozialisiert wird.
Geistig-soziale Handlungsebene
Alzheimer-Erkrankung ist demnach Ausdruck einer Überwältigung von Informationen (Lernleistungen) einerseits und jahrzehnterlanger Kompensation von Lebensprozessen, in deren Verlauf nur graues gesammelt wurde, andererseits.
Bearbeitung
Hier ist Vorbeugung oberstes Gebot. Veränderung der „grauen bzw. grausamen“ Lebensumstände, hin zur Freude an dem, was man tut. Ähnlich einem inneren Freudentaumels, nach dem man seinen ersten Marathon gelaufen hat.
Angststörungen, Phobien und Panikattacken
Angststörungen sind psychische Störungen, bei denen die Furcht vor einem Objekt oder einer Situation oder unspezifische Ängste im Vordergrund stehen. Wenn es ein solches gefürchtetes Objekt oder eine Situation gibt, spricht man von einer Phobie. Den Phobien ist gemeinsam, dass die Betroffenen Ängste haben vor Dingen, vor denen Menschen ohne Angststörungen normalerweise keine Angst haben, die also normalerweise nicht als gefährlich gelten. Panikattacken sind spontan auftretende Angstattacken, die nicht auf ein spezifisches Objekt oder eine spezifische Situation bezogen sind.
Symptome
Spontan auftretende Angstattacken mit Herzklopfen, Schwindel, Schweißausbruch, Zittern, Mundtrockenheit, diffuse Angst mit Anspannung und Besorgnis. Atembeschwerden und Beklemmungsgefühl in der Brust.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Die Quelle der Angst ist also unser Denken. Die Erregung des vegetativen Nervensystems mit all seinen eindrucksvollen und unangenehmen Symptomen wie Verkrampfung, Schwindel, Zittern, Schweißausbrüche, Übelkeit, Harndrang usw. ist lediglich die Folge dieses Denkens.
Geistig-soziale Handlungsebene
Angst ist kein isoliertes Problem, sondern sie ist eingebettet in eine individuelle Lebensgeschichte von Erfüllung oder Nicht-Erfüllung von Integration, Beziehungen, Autorität gegenüber Anderen und wie das soziale Umfeld mit Stress und belastenden Bedingungen, mit unbekannten oder überraschenden Situationen, mit der Bewertung durch andere Menschen usw. umgegangen ist. Hinter jeder Angst steht eine zwischenmenschliche Beziehung, eine Person aus unserem sozialen System.
Bearbeitung
Gesundheit erlangen wir, wenn wir unseren Fähigkeiten bewusst sind und uns ungeachtet fremder Einflüsse und Wünsche innerhalb unserer Grenzen bewegen. Es gilt, stets einen Ausgleich zwischen unseren Ängsten und Wünschen zu schaffen, um zu einer ausgewogenen Haltung und Gesundheit zu kommen.
Arteriosklerose
Als Arteriosklerose wird eine fortschreitende krankhafte Veränderung der Arterien als Folge von Ablagerungen in den Gefäßwänden bezeichnet. Dadurch kommt es zu einer Verengung der betroffenen Blutgefäße mit erhöhter Gefahr des Arterienverschlusses.
Symptome
In der Mehrzahl der Fälle verursacht die Arteriosklerose selbst keine Beschwerden. Jedoch entwickeln sich typische Folgeerkrankungen, die dann ein Beschwerdebild hervorrufen, z.B. ein Schmerz in der Brust, der durch eine Durchblutungsstörung des Herzens ausgelöst wird.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Die Arterien (Schlagadern) gehören zum Gefäßsystem, das die Versorgung unseres Körpers gewährleistet. Diese Thematik verursacht eine Empfindlichkeit darüber, ob man dem Anderen von Nutzen sein kann, wie man ist und wo man ist, um auch selbst Versorgung von Anderen zu erfahren.
Geistig-soziale Handlungsebene
Aufgrund des Diskurses über die Lebensführung von gemeinsamen Nutzen und gegenseitiger Versorgung in Partnerschaft oder Familie zieht man sich mehr und mehr von dem Anderen zurück. Man hat verstärkt gegensätzliche Meinungen und ist nicht mehr bereit, dem scheinbaren Druck des Anderen nachzugeben. Im Gegenteil, man muss sich ja gegenüber dem „Eindringling“ tatkräftig erwehren, weil er einen ja überhaupt nicht mehr versteht. Da hilft nur, sich ordentlich einzumauern!
Es kommt zu verstärkten LDL-Cholesterin-Ablagerungen in den Arterien.
Bearbeitung
Jetzt braucht es einen Coach, der uns von unseren alten Vorstellungen und Einstellungen entbindet und die Mauern zum Einsturz bringt. Denn unser Denken kann Mauern zum einstürzen bringen, Krankheiten besiegen und unsere Ängste und Zwänge lösen.
Arthritis (Chronische Polyarthritis)
Die Arthritis ist eine chronisch entzündliche Gelenkerkrankung, zunächst beginnend in den Finger- oder Zehengelenken, die eine fortschreitende Deformierung und Unbeweglichkeit mehrerer Gelenke zur Folge hat. Im weiteren Verlauf können auch Knie-, Schulter- und Hüftgelenke betroffen sein.
Symptome
Die Gelenke schwellen an und sind überwärmt, weshalb eine Rötung an den betroffenen Gelenken hinzukommen kann. Weitere Symptome sind Abgeschlagenheit, Muskelschmerzen, erhöhte Temperatur und nächtliches Schwitzen.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Die Gelenke gehören zum Gerüst des Körpers, das die Stabilität und Fortbewegung als Thematik hat. Dieser Umstand verursacht eine Empfindlichkeit darüber, ob man dem Anderen Rückhalt geben kann, wie man ist und wo man ist, um selbst Rückhalt für seine eigenen Lebens-Bewegungen zu erfahren.
Geistig-soziale Handlungsebene
Chronische Polyarthritis besagt, das man sich auf unliebsame Standortbedingungen (Knie), auf unliebsame Bedingungen der Sexualität (Hüfte/Becken), auf unliebsame Einschränkungen des eigenen individuellen Freiraums (Extremitäten/Finger) eingelassen hat, nachgegeben hat, sich aber dennoch nicht integriert erfährt. Die Gelenkentzündung bedeutet, dass man sich vergeblich den sozialen Bedingungen gebeugt hat, um soziale Akzeptanz zu erfahren, und über diesen Umstand und über sich selbst erzürnt ist.
Bearbeitung
Erkennen, dass der Andere die eigene Beweglichkeit einengt. Nimmt ein ohne aus zugeben. Das „Mitgefühl mit dem Anderen“ umgestalten in ein „Mitgefühl mit mir“. Freiraum erkämpfen.
Arthrose
Als Arthrose bezeichnet man Abnutzungserscheinungen in den Gelenken, die Schmerzen verursachen und im weiteren Verlauf oft auch die Beweglichkeit beeinträchtigen.
Symptome
Schmerzen durch Abwinkeln oder Anziehen eines Gelenks, die wieder vergehen, wenn die Position gewechselt wird.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Die Gelenke gehören zu dem „Gerüst des Lebens“, das die Stabilität und Fortbewegung als Thematik hat. Dieser Umstand verursacht eine Empfindlichkeit darüber, ob man dem Anderen Rückhalt geben kann, wie man ist und wo man ist, um selbst Rückhalt für seine eigenen Lebens-Bewegungen zu erfahren.
Geistig-soziale Handlungsebene
Man verwendet einen großen Teil seiner Lebensbewegung darauf, dass man von dem Anderen nicht ganz eingenommen wird. Angst vor Durchdringung vom Anderen
Bearbeitung
Sich nicht länger als Getriebener fühlen und die grenzübergreifenden Bewegungen des Anderen aussitzen. Die Endung -ose im Wort von Arthrose deutet auf einen abbauenden Prozess hin. Sich nicht „geschlagen“ geben und das Leben aussitzen, sondern seinen eigenen Lebensraum gegenüber dem Anderen erkämpfen.
Asthma bronchiale
Asthma bronchiale ist eine anhaltende Entzündung der Atemwege, die mit einer Überempfindlichkeit der Bronchien einhergeht und über eine Verengung der Atemwege zu Husten, Kurzatmigkeit und anfallsweiser Atemnot führt.
Symptome
Die vier Leitsymptome sind Husten, pfeifendes oder brummendes Atemgeräusch, Engegefühl im Brustkorb und Kurzatmigkeit.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Das Atmungssytem ist die Verbindung mit der Umgebung und ist ein Subsystem in der Thematik der Versorgung und dem Nutzen. Wenn wir in diesem Sinne die Bronchien (Röhrensystem zu den Lungenbläschen) wie einen jungen Trieb sehen, der aus dem Boden in öffentliches Erscheinen und in Kontakt tritt, sehen, dann verstehen wir die Empfindlichkeit in der notwendigen Begegnung mit dem Anderen und der Gefahr, von den Anderen ausgenutzt zu werden und sich als Opfer zu erfahren. Erscheinen und Kontaktaufnahme bergen auch große Gefahren. Kann sich als künftiges Opfer fühlen, das ausgenutzt werden kann, allein weil es in Erscheinung tritt.
Geistig-soziale Handlungsebene
Asthma bronchiale ist Ausdruck holpriger Lebensbewegungen und bedrückender Lebensräume. Man hat sich als „Opfer“, der von Anderen ausgenutzt wurde, erkannt, aber man handelt nicht entsprechend aggressiv zurück. Man ist nicht wirklich dem „Täter“ gegenüber aktiv. Man weicht aus, vielfach in einen verwirrenden Ideenreichtum, anstatt das Notwendige zu tun. Jetzt kommt es zu einer negativen Rückkopplung in unseren Bronchien. Die Schleimhaut ist jetzt aktiver als sonst, verengt damit die Bronchien, es kommt zu vermehrter Schleimbildung und es beginnt ein ewiger Kreislauf.
Bearbeitung
Beendigung des Opfer-Täter-Spiels. Rückbesinnung auf seinen eigenen Lebenstraum mit eigenen Bewegungen und Begegnungen! Sich selbst zuerst nützlich sein und versorgen, dann können wir auch Anderen nützlich sein. Nach dem Motto: „ Im Falle eines Druckverlustes fallen automatisch Sauerstoffmasken aus der Kabinendecke. Ziehen Sie die Maske ganz an sich heran und drücken Sie die Öffnung fest auf Mund und Nase, danach helfen Sie Kindern bei dem Anlegen der Maske.“
Basedow-Krankheit
Die Basedow-Krankheit (Morbus Basedow) ist eine Autoimmunkrankheit der Schilddrüse, die zu einer Schilddrüsenüberfunktion als Leitsymptom führt.
Symptome
Überschwemmung des Körpers mit Schilddrüsenhormonen, wodurch die Stoffwechsel-prozesse gesteigert werden und es zur Gewichtsabnahme, Zittern der Hände und allgemeine Unruhe kommt. Die Augäpfel treten aus ihren Höhlen hervor. Eventuell teigige Schwellungen an Händen und Fingern.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Die Schilddrüse gehört zu den inneren Organen, die die Versorgung unseres Körpers gewährleisten. Diese Thematik verursacht eine Empfindlichkeit darüber, ob man dem Anderen von Nutzen sein kann, wie man ist und wo man ist, um auch selbst Versorgung von dem Anderen zu erfahren.
Geistig-soziale Handlungsebene
Die Schilddrüse erscheint in der Evolution erst bei den Amphibien-Tieren, die gleichzeitig am Land und im Wasser leben können. Die Schilddrüse steht also für expansive Wünsche, im Sinne einer Selbstverwirklichung, die nun in der Partnerschaft zum erliegen kommen. Der Andere nimmt mit seiner persönlichen Biografie in der Partnerschaft soviel Platz ein (z.B. Suizidgefahr), dass man seine eigenen Wünsche nicht mehr lebt, andererseits aber auch Alternativen ablehnt („Im Bannkreis des Anderen“)
Bearbeitung
Den „scheinbaren Eigenausdruck“, dass das eigene Dasein Gewicht in der Partnerschaft hat, erkennen und auflösen und damit kraftvoll den Bannkreis des Anderen durchbrechen.
Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis)
Eine chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung äußert sich durch schubweise auftretende Oberbauchschmerzen und Verdauungsstörungen. Sie schädigt die Zellen, wodurch die Funktion des Organs eingeschränkt ist. Im Idealfall regeneriert sich die Bauchspeicheldrüse nach überstandener Krankheit wieder vollständig. Bei chronischer Bauchspeicheldrüsenentzündung wird zunehmend das Bauchspeicheldrüsengewebe zerstört.
Symptome
Plötzlich schubweise auftretende Oberbauchschmerzen, Blähungen, Übelkeit, Erbrechen.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Mit dem Ausschütten von einer Vielzahl an Enzymen ist die Bauchspeicheldrüse ein Beziehungsstifter, der die Beziehungen zwischen den Anderen angleicht (Enzyme) oder verstärkt (Hormon Insulin), und so den Weg ebnet für Orientierung, Annäherung und Anpassung in Beziehungen. Bei einer Bauchspeicheldrüsenentzündung kommt es zur Aktivierung der Enzyme innerhalb der Bauchspeicheldrüse, was zur Selbstverdauung des Organs führt.
Geistig-soziale Handlungsebene
Eine chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung ist Ausdruck von „brennenden Beziehungen“ zufälliger Zuwendung oder Abwendung des Anderen. In der Hitze eigener, konkreter Vorstellungen, wie Beziehungen zu sein haben, entzündet, und im krampfhaften Festhalten der Beziehungen, degeneriert sich unser Leben und die Bauchspeicheldrüse als Beziehungsstifter verdaut sich selbst
Bearbeitung
Ein „Mitgefühl mit sich selbst“ entwickeln. Sein Leben neu „be-stricken“ als sich mit Anderen zu „ver-stricken“. Fehler als Teil unseres Lebens integrieren.
Bauchspeicheldrüseninsuffizienz (Pankreasinsuffizienz)
Als Pankreasinsuffizienz wird eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse bezeichnet, die mit einer ungenügenden Produktion von Verdauungsenzymen einhergeht.
Symptome
Ausgeprägte Verdauungsstörungen mit Gewichtsverlust oder mangelnder Gewichtszunahme bei Kindern.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Mit dem Ausschütten von einer Vielzahl an Enzymen ist die Bauchspeicheldrüse ein Beziehungsstifter, der die Beziehungen zwischen den Anderen angleicht (Enzyme) oder verstärkt (Hormon Insulin), und so den Weg ebnet für Orientierung, Annäherung und Anpassung in Beziehungen. Geht es in dem Bindegewebe um Abgrenzung (gegen Fremdkontrolle)zu den Anderen, geht es bei der Bauchspeicheldrüse (für Selbstkontrolle) um Angleichung und Konformation mit den Anderen.
Geistig-soziale Handlungsebene
Zwischenmenschliche Beziehungen und Bindungen sind von entscheidender Bedeutung und keine „verzichtbare Folklore“. Erwachsene, aber ganz besonders vor allem Kinder, die längere Zeit keine Bezugspersonen hatten, und demnach keine Beziehungen knüpfen und leben konnten, weisen im späteren Leben neuropsychologische und organische Entwicklungsstörungen in der Emotionalität (Beziehungen) und in der „Organmotorik“ auf.
Durch Rücksichtslosigkeit des Anderen aller Beziehungen von Erfüllung, Integration, Autorität, Darstellung, etc. beraubt - gibt sich und die Herstellung von Enzymen auf.
Bearbeitung
Endzeitstimmung verdeutlichen und durch neue Gültigkeiten von Erfüllung, Integrität, Identität, Beziehungen, etc. ersetzen. Wissen und Beziehungen vermitteln, wie man Herr der Lage wird.
Bauchspeicheldrüsenkrebs
Bei Bauchspeicheldrüsenkrebs handelt es sich um eine bösartige Tumorerkrankung, die als besonders aggressiv und als der dritthäufigste Tumor des Verdauungstraktes nach Darmkrebs und Magenkrebs gilt.
Symptome
Zunächst oft ohne Symptome. Uncharakteristische Beschwerden wie Übelkeit und Verdauungsstörungen.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Mit dem Ausschütten von einer Vielzahl an Enzymen ist die Bauchspeicheldrüse ein Beziehungsstifter, der die Beziehungen zwischen den Anderen angleicht (Enzyme) oder verstärkt (Hormon Insulin), und so den Weg ebnet für Orientierung, Annäherung, Anpassung in Beziehungen ebnet.
Geistig-soziale Handlungsebene
Bauchspeicheldrüsenkrebs ist demnach nicht in erster Linie Ausdruck eines zerstörerischen Zellwachstums, sondern Ausdruck einer zerstörerischen sozialen Interaktion zwischen den eigenen Beziehungswünschen und fremden Beziehungsvorstellungen. Der Krebs ist somit „konsensueller Ausdruck“ einer widerwilligen Unterordnung seiner eigenen Beziehungswünsche im Sinne der Beziehungsvorstellungen des Anderen. Man fühlt sich in seinem Beziehungswünschen unbeachtlich gegenüber den Beziehungsvorstellungen, dem man im Zweck des Anderen erfüllt.
Bearbeitung
Operation und Chemotherapie sind jetzt lebenswichtig. Doch mindestens ebenso wichtig ist es, der Ursache systematisch und systemisch nachzugehen und aufzulösen. Das Ganze ist eben mehr als nur die Summe seiner Teile. Es reicht eben nicht, nur die Symptome zu bekämpfen. Das wäre vergleichbar mit dem Ausstellen eines Brandmelders, damit ist aber das Feuer noch lange nicht gelöscht. Die Konsequenz wäre ein jahrelanger Kampf mit dem Krebs. Die Differenzen von Beziehungswünschen und -vorstellungen aufarbeiten. Neue Beziehungen finden und leben!
Blasenentzündung
Meist ist die Harnblase durch bakterielle Infektionen entzündet. Dies äußert sich durch Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen.
Symptome
Gesteigerter und häufiger Harndrang, wobei nur geringe Mengen ausgeschieden werden.
Krampfartige Schmerzen sowie Brennen beim Wasserlassen.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Als ein inneres Organ ist hier eine Empfindlichkeit darüber zu finden, ob man dem Anderen von Nutzen sein kann, um auch selbst Versorgung von Anderen zu erfahren. Unser Sprechen ist Ausdruck von Nützlichkeit gegenüber dem Anderen. Sprechen wir mit, wo wir nicht mit sprechen wollen oder sprechen wir nicht mit, wo wir eigentlich mitsprechen möchten kommt es zu Störungen in der Harnblase.
Geistig-soziale Handlungsebene
Immer wiederkehrende Blasenentzündungen sind Ausdruck von „brennenden Worten“, die wir dem Anderen sagen müssten, es aber nicht tun. Den Glauben an sich selbst verloren, gegenüber der rücksichtslosen Willkür des Anderen. Eine Partnerschaft zwischen „Himmel und Hölle“, ohne das darüber gesprochen wird!
Bearbeitung
Nicht länger einen Spagat zwischen den eigenen Sehnsüchten und der Willkür des Anderen versuchen. Ein Spagat kann uns zerreißen - die permanente Zerreißprobe in der Partnerschaft beenden. Sich selbst gewinnen.
Blasenkrebs
Die Harnblase ist ein Hohlorgan, das als Zwischenspeicher mit einem Fassungsvermögen von ca. 500 bis 800ml für den Urin dient und den Harn willentlich, unter Kontrolle des zentralen Nervensystems, in Abhängigkeit von inneren und äußeren Reizen und nur von Zeit zu Zeit abgibt.
Symptome
Blut im Urin. Vermehrter Harndrang, Schmerzen beim und nach dem Wasserlassen.
Körperlich-seelische Funktionsebene
In der Körpersoziologie ist die Blase der „Emotionale Sprecher“ und als Teil der inneren Organe empfindlich darüber, ob man dem Anderen von Nutzen sein kann, um auch selbst Versorgung von Anderen zu erfahren. Das Sprechen ist hier also Ausdruck von Nützlichkeit gegenüber dem Anderen. Sprechen wir also darüber, worüber wir nicht sprechen wollen oder sprechen wir nicht darüber, worüber wir eigentlich sprechen möchten, kommt es zu Störungen in der Harnblase.
Geistig-soziale Handlungsebene
Blasenkrebs ist demnach Ausdruck einer zerstörerischen Kommunikation über ein sehr emotionales Thema. In bewusster Absicht wurde von dem Betroffenen jahrelang nicht darüber gesprochen, dass zum Beispiel der Andere schwer psychisch krank ist. Im Sinne bzw. im Zweck des Anderen wurde nicht über das große Leid in der Familie und zwischen den Partnern gesprochen.
Bearbeitung
Operation und Chemotherapie sind jetzt lebenswichtig. Doch mindestens ebenso wichtig ist es, der Ursache systematisch und systemisch nachzugehen und aufzulösen. Das Ganze ist eben mehr als nur die Summe seiner Teile. Es reicht eben nicht, nur die Symptome zu bekämpfen. Das wäre vergleichbar mit dem Ausstellen eines Brandmelders, damit ist aber das Feuer noch lange nicht gelöscht. Die Konsequenz wäre ein jahrelanger Kampf mit dem Krebs. Es muss endlich über das eigentliche Thema, dass bisher im Zweck des Anderen verschwiegen wurde, gesprochen werden. Erst so kann in der Partnerschaft mit dem Anderen eine neue Lebensmelodie gefunden werden, in der sich beide Partner erfüllen können.
Bluthochdruck
Der ideale Blutdruckwert von Erwachsenen liegt nach den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bei 120/80 mmHg. Bluthochdruck besteht nach Definition der Experten, wenn bei mehrmaligen Messungen Werte über 140/90mmHg gemessen werden. Bluthochdruck ist direkt oder indirekt Ausdruck einer Reihe von Organ- und Gefäßerkrankungen, so zum Beispiel für Arteriosklerose, koronare Herzkrankheit und Nierenfunktionsstörungen.
Symptome
Verursacht in der Regel keine Symptome. Warnzeichen sind Schwindel, Herzklopfen, Atemnot bei Belastung oder Sehstörungen.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Bluthochdruck ist mit dem Naturstoff Cholesterin in unserem Körper aufs engste verbunden: Cholesterin kommt nur in tierischen und menschlichen Zellen vor, wo es darum geht, Räume von einander abzugrenzen und so differenzierte Organ-Funktionen in friedlicher Ko-Existenz überhaupt erst zu ermöglichen.
Geistig-soziale Handlungsebene
Aufgrund eines verdrängten Unfriedens über die Lebensführung von gemeinsamen Nutzen und gegenseitiger Versorgung in Partnerschaft oder Familie gelingt es einem nicht mehr, den Lebensrahmen zu gestalten, den man sich vorgestellt hat und mit dem Partner zusammen gestalten wollte. Man arrangiert sich, aber man hat sich nicht den gewünschten Lebensrahmen geben können – jetzt baut LDL-Cholesterin den Rahmen in unserem Körper. Die Arterien verengen sich und der Blutdruck steigt.
Bearbeitung
Jetzt braucht es einen Coach, der uns von unseren alten Vorstellungen und Einstellungen zu unserem Lebensrahmen entbindet. Denn unser Denken kann Mauern zum einstürzen bringen, Krankheiten besiegen und unsere Ängste und Zwänge lösen
Bronchitis, chronische
Handelt es sich bei einer akuten Bronchitis um eine harmlose Entzündung der Bronchialschleimhaut, die im Rahmen einer Erkältungskrankheit auftritt, besteht bei der chronischen Bronchitis eine permanente Entzündung der Bronchialschleimhaut, die zu schweren Schäden an Lunge und herzen führen kann. Auch wenn das Rauchen oder staubige Luft am Arbeitsplatz als Hauptursache für Bronchitis gilt, sollten wir den soziologischen Hintergrund betrachten. Denn auch Nichtraucher erkranken an Bronchitis.
Symptome
Husten und Schleimauswurf über längere Zeit, meist am Morgen. Atemgeräusche, Engegefühl in der Brust.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Das Atmungssytem ist die Verbindung mit der Umgebung und ist ein Subsystem in der Thematik der Versorgung und dem Nutzen. Wenn wir in diesem Sinne die Bronchien (Röhrensystem zu den Lungenbläschen) wie einen jungen Trieb sehen, der aus dem Boden in öffentliches Erscheinen und in Kontakt tritt, sehen, dann verstehen wir die Empfindlichkeit in der notwendigen Begegnung mit dem Anderen und der Gefahr, von den Anderen ausgenutzt zu werden und sich als Opfer zu erfahren. Erscheinen und Kontaktaufnahme bergen auch große Gefahren. Kann sich als künftiges Opfer fühlen, das ausgenutzt werden kann, allein weil es in Erscheinung tritt.
Geistig-soziale Handlungsebene
Chronische Bronchitis ist Ausdruck holpriger Lebensbewegungen und „drückender“ Lebensräume. Um nicht als „Opfer“ in seinem Leben zu Enden, schreitet man aktiv, fast aggressiv gegen sich selbst, zur Tat. Spiegelt in sozialer Hinsicht das Krankheitsbild „Asthma bronchial“ das Opfer wieder, finden man bei dem Krankheitsbild „Bronchitis“ den Täter im positiven Sinne wieder. Man packt kraftvoll an, auch im Leben der Anderen! Kampf- und krampfhaftes Festhalten an Vorstellungen. In der Hitze seiner Vorstellungen werden die Bronchialschleimhäute immer dünner (Insuffizienz) und die Anderen in seinem Lebensraum immer dicker (Übergewicht).
Bearbeitung
Beendigung des Opfer-Täter-Spiels. Rückbesinnung auch auf den Anderen. Nicht nur seinem ureigenen Selbsterhaltungsdruck nachkommen, sondern sich auch den Vorstellungen der Anderen öffnen. Gilt bei „Asthma bronchiale“ das Motto: „ Im Falle eines Druckverlustes fallen automatisch Sauerstoffmasken aus der Kabinendecke. Ziehen Sie die Maske ganz an sich heran und drücken Sie die Öffnung fest auf Mund und Nase, danach helfen Sie Kindern bei dem Anlegen der Maske.“ Dann gilt bei „Bronchitis“: „Bei allem Selbsterhaltungsdruck, das Kind nicht vergessen.“
Brustkrebs
Bei Brustkrebs geht der bösartige Tumor in der Regel vom Drüsenanteil des Brustgewebes, meist von den Milchgängen, aus.
Symptome
Ein tastbarer, verhärteter oder leicht verdickter Knoten in der Brust ist meist der erste Hinweis.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Die weibliche Brust gehört zu den Geschlechtsorganen, die allesamt die Fortpflanzung als Thematik haben. Dieser Umstand verursacht eine Empfindlichkeit gegenüber dem anderen Geschlecht in dem Sinne, ob man dem Anderen oder sich selbst Erfüllung geben kann, wie man ist und wo man ist, um auch selbst Erfüllung zu erfahren. Die weibliche Brust repräsentiert demnach die Erfüllung im Geben von Zuwendung und in logischer Konsequenz auch den Anspruch auf Zuwendung von Anderen aus dem sozialen Umfeld.
Störungen zeigen, dass man sich im Verlangen nach Erfüllung von Fürsorge und Zuwendung verausgabt hat. Wie man sich verausgabt hat, zeigen die Krankheitsformen.
Geistig-soziale Handlungsebene
Mit der sozialen Überschrift „Im Zweck des Anderen“ ist der Brustkrebs demnach nicht ein Ausdruck biochemischer Störungen in unserem Körper, sondern in erster Linie ein Ausdruck menschlicher Beziehungsstörungen zwischen eigenen Erfüllungswünschen und der Erfüllungsansprüche des Anderen um Fürsorge und Zuwendung. Es ist der „konsensuelle Ausdruck“ im Sinne des Anderen Fürsorge und Zuwendung zugeben, und nicht in unserem ureigenen Sinne. Die Folge ist Unterordnung und unterdrückter Unmut, der zu einer negativen Rückkopplung in unserem Körper führt, genau in dem Teil unseres Körpers, der die soziale Bewegung repräsentiert. Unterordnung und Unmut gegenüber dem Partner, den Kollegen am Arbeitsplatz und ganz besonders auch uns selbst gegenüber. Unmut über das, was wir selbst machen, aber nie wirklich machen wollten. Mangelnde Zuwendung zu uns selbst.
Bearbeitung
Operation und Chemotherapie sind jetzt lebenswichtig. Doch mindestens ebenso wichtig ist es, der Ursache systematisch und systemisch nachzugehen und aufzulösen. Das Ganze ist eben mehr als nur die Summe seiner Teile. Es reicht eben nicht, nur die Symptome zu bekämpfen. Das wäre vergleichbar mit dem Ausstellen eines Brandmelders, damit ist aber das Feuer noch lange nicht gelöscht. Die Konsequenz wäre ein jahrelanger Kampf mit dem Krebs. Wichtig ist jetzt, dass man seine Vorstellungen von Fürsorge und Zuwendung vom Anderen erfüllt bekommt, oder sich trennt.
Bulimie
Bulimie gehört zusammen mit der Magersucht zu den Essstörungen, betrifft die Nahrungsaufnahme oder deren Verweigerung und hängt mit psychosozialen Störungen und mit der Einstellung zum eigenen Körper zusammen. Siehe auch „Heißhunger“.
Symptome
Häufig Heißhungerattacken mit anschließendem, künstlich herbeigeführtem Erbrechen.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Die Quelle unseres Heißhungers ist unsere Empathie über die augenblickliche Lebenssituation, auf die wir keine geeignete Antwort in uns finden, und frustriert sind.
Geistig-soziale Handlungsebene
Begegnung von Sehnsucht nach Eigenständlichkeit und Schüchternheit gegenüber dem einnehmenden Wesen der Mutter. Schwankend zwischen brennender Sehnsucht nach eigenem Leben und der Angst, die Mutter zu enttäuschen, die doch alles für einen gemacht hat - leider auch zu viel.
Bearbeitung
Aktive Aktionen zur Selbstfindung durchführen. Angst der Konfrontation zur Mutter auflösen. Selfness (sich -um-sich-selbst-bemühen) statt Wellness!
Colitis ulcerosa
Colitis ulcerosa gehört zu den chronisch, meist in Schüben verlaufenden Darmerkrankungen. Dabei bilden sich in der Dickdarmschleimhaut zahlreiche Entzündungsherde.
Symptome
Blutig-schleimende Durchfälle, schmerzhafte Darmentleerung, oft krampfartige Bauchschmerzen.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Als ein Organ des Verdauungstraktes ist auch hier eine Empfindlichkeit darüber zu finden, ob man dem Anderen von Nutzen sein kann, um auch selbst Versorgung von Anderen zu erfahren. Sein Machen (der Macher) ist Ausdruck von Nützlichkeit gegenüber dem Anderen. Machen wir mit, wo wir nicht mit machen wollen oder machen wir nicht mit, wo wir eigentlich mitmachen möchten kommt es zu Störungen im Dickdarm.
Geistig-soziale Handlungsebene
Kann sich im Bannkreis des Anderen nicht als Macher seines Lebens etablieren, lehnt aber Alternativen ab. Fühlt sich unfähig und unmündig, sich als Macher zu zeigen, gibt aber dem Anderen die Schuld dafür, dass man es eben nicht leben könnte. Autoaggressiver Prozess. Colitis ulcerosa wird als Autoimmunkrankheit gegen die Darmflora klassifiziert.
Bearbeitung
Vertrauen zu sich selbst gewinnen und damit den Bannkreis des Anderen durchbrechen. Seine Lebensaufgabe finden und sich damit als Macher zeigen.
Depressionen
Depressionen sind akute, chronische oder episodische Störungen unsere Grundstimmung bzw. Stimmungslage und gehören zu den psychischen Erkrankungen.
Symptome
Antriebshemmung, innere Unruhe, Schlafstörungen und allgemeine Stimmungseinengung. Auch kann es zu Vitalstörungen, wie Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme oder -zunahme (Kummerspeck)
Körperlich-seelische Funktionsebene
Chronischer Stress führt über eine andauernde Stimulation der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse (HHN-Achse) zu einer übermäßigen Ausschüttung von Glucocorticoiden ins Blut. Bei Depressiven lassen sich überhöhte Mengen des Stresshormons Cortisol im Blut und Urin nachweisen. Deshalb besteht ein Zusammenhang zwischen Stress und dem Auftreten von Depressionen.
Geistig-soziale Handlungsebene
Nach systemischer Sicht verbirgt sich hinter dem schulmedizinischen Etikett eine Stresssituation verbunden mit existentieller Frustration, dass heißt, bereits im frühkindlichen Stadium gab es eine subjektiv empfundene Bedrohung der eigenen Existenz (Schock), die dann in den fortschreitenden Jahren umschlug in Angst, nicht genügend Anerkennung zu bekommen (Angsterkrankung) und in der Gegenwart im zwischenmenschlichen Beziehungschaos (Zwang) versinkt.
Bearbeitung
Das Abschmelzen eines Lebenskonflikts und das Vordringen zu den auf Eis gelegten Gefühlen ist harte seelische Arbeit. Die Belohnung ist ein Leben in „selbst-bewusster“ Freiheit, verbunden mit der Hingabe in eine sinnvolle Lebensaufgabe. Die Depressionen werden überwunden im sinnhaften Finden der Vergangenheit, verbunden mit einer sinnvollen Zukunft. Je mehr unser Leben Sinn bekommt, umso stärker wachsen wir. Denn der Urgrund menschlichen Daseins ist nicht Chaos, sondern Sinnhaftigkeit.
Diabetes mellitus Typ 1
Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, bei der der Zuckergehalt im Blut infolge eines Mangels an dem Hormon Insulin erhöht ist. Zucker kann nicht mehr von den Zellen aufgenommen werden und verbleibt so im Blut. Ein Insulinmangel verweist auf eine Störung in der Bauchspeicheldrüse, die das Hormon Insulin herstellt.
Symptome
Großer Durst, Müdigkeit, Leistungsminderung und Gewichtsverlust
Körperlich-seelische Funktionsebene
Mit dem Ausschütten von einer Vielzahl an Enzymen ist die Bauchspeicheldrüse ein Beziehungsstifter, der die Beziehungen zwischen den Anderen angleicht (Enzyme) oder verstärkt (Hormon Insulin), und so den Weg für Orientierung, Annäherung, Anpassung in Beziehungen ebnet.
Geistig-soziale Handlungsebene
Der an Diabetes mellitus Typ 1 Erkrankte hat seine Rolle als Beziehungsverstärker zwischen ihm sehr lieben Menschen verloren, zum Beispiel als Beziehungsverstärker zwischen Mutter und Vater - und sein Insulin auch gleich.
Bearbeitung
Dem Betroffenen wieder eine Rolle als Beziehungsstifter und -verstärker verschaffen.
Diabetes mellitus Typ 2
Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, bei der der Zuckergehalt im Blut infolge eines relativen Mangels an dem Hormon Insulin erhöht ist. Zucker wird nur in geringen Anteilen von den Zellen aufgenommen. Der Rest verbleibt im Blut und es kommt zu einem erhöhten Blutzuckerwert. Es ist nicht ein Mangel an Insulin, sondern falsche Ernährung, wie zu häufige und zu zuckerreiche Mahlzeiten über den Tag verteilt.
Symptome
Wenn überhaupt, treten Symptome nur sehr gering ausgeprägt auf, wie Heißhungerattacken, Schwitzen und Kopfschmerzen
Körperlich-seelische Funktionsebene
Mit dem Ausschütten von einer Vielzahl an Enzymen ist die Bauchspeicheldrüse ein Beziehungsstifter, der die Beziehungen zwischen den Anderen angleicht (Enzyme) oder verstärkt (Hormon Insulin), und so den Weg für Orientierung, Annäherung, Anpassung in Beziehungen ebnet.
Geistig-soziale Handlungsebene
Der an Diabetes mellitus Typ 2 Erkrankte hat eine Sehnsucht nach bedingungsloser Zuwendung von seinem sozialen Umfeld, die er aber nicht bekommt und sich zügellos der Schokolade zuwendet. Wenn wir als Eltern unseren Kindern nur Zuwendung geben, wenn sie sich so verhalten, wie wir es wünschen, müssen wir uns nicht wundern, wenn die Mehrzahl der Kinder zunehmend dicker wird. das gleiche gilt auch für Erwachsene. Wenn wir nur Zuwendung von unserem Partner bekommen, wenn wir seine Bedingungen erfüllen, dann haben wir Heißhunger auf etwas Süßes.
Bearbeitung
Die richtige Ernährungsform und in den Beziehungen wieder Orientierung und Annäherung finden.
Dickdarmkrebs
Bei Darmkrebs geht der bösartige Tumor vom Darmgewebe, meist im Bereich des Grimmdarms, ein Teil des Dickdarms, aus. Der Dickdarm ist ein Hohlorgan und der letzte Teil des Verdauungstraktes beim Menschen und hat die Aufgabe „fest machen und ausscheiden“. Fest machen heißt Rückgewinnung von Wasser und Speicherung des Stuhlinhaltes bis zur Leerung. Er besitzt keine Zotten.
Symptome
Im Frühstadium meist ohne Symptome, später Blutbeimengungen im Stuhl, Bauchschmerzen, Müdigkeit, Kraft- und Gewichtsverlust.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Als ein Organ des Verdauungstraktes ist auch hier eine Empfindlich darüber zu finden, ob man dem Anderen von Nutzen sein kann, um auch selbst Versorgung von Anderen zu erfahren. Sein Machen (der Macher) ist Ausdruck von Versorgung und Nützlichkeit gegenüber dem Anderen. Machen wir mit, wo wir nicht mit machen wollen oder machen wir nicht mit, wo wir eigentlich mitmachen möchten, kommt es zu Störungen im Dickdarm.
Geistig-soziale Handlungsebene
Mit der sozialen Überschrift „Im Zweck des Anderen“ ist der Dickdarmkrebs demnach nicht ein Ausdruck biochemischer Störungen in unserem Körper, sondern in erster Linie ein Ausdruck menschlicher Beziehungsstörungen zwischen dem Wunsch, eigenes zu machen und dem Anspruch des Anderen, es so machen zu müssen. Es ist der „konsensuelle Ausdruck“ im Zweck des Anderen zu machen und zu handeln, und nicht in unserem ureigenen Sinne. Die Folge ist Unterordnung und unterdrückter Unmut, der zu einer negativen Rückkopplung in unserem Körper führt, genau in dem Teil unseres Körpers, der die soziale Bewegung repräsentiert. Man fühlt sich in seiner Präsenz als „Macher“ unbeachtlich gegenüber dem Anderen.
Bearbeitung
Operation und Chemotherapie sind jetzt lebenswichtig. Doch mindestens ebenso wichtig ist es, der Ursache systematisch und systemisch nachzugehen und aufzulösen. Das Ganze ist eben mehr als nur die Summe seiner Teile. Es reicht eben nicht, nur die Symptome zu bekämpfen. Das wäre vergleichbar mit dem Ausstellen eines Brandmelders, damit ist aber das Feuer noch lange nicht gelöscht. Die Konsequenz wäre ein jahrelanger Kampf mit dem Krebs. Wir müssen zurückfinden, zu dem, was wir selbst machen wollen!
Dünndarmkrebs
Der Dünndarm leistet die Hauptarbeit der Verdauung. In ihm werden 90% der Nährstoffe aus der Nahrung aufgespalten und in den Kreislauf entlassen. Der Schlüssel zu dieser Funktion liegt in der Diffusion der Nährstoffe. Eine Diffusion ist eine allmähliche Durchmischung verschiedener Substanzen durch die eigene Bewegung, ohne äußere Energieeinwirkung.
Symptome
Im Frühstadium meist ohne Symptome, später Blutbeimengungen im Stuhl, Bauchschmerzen
Körperlich-seelische Funktionsebene
Als ein Organ des Verdauungstraktes ist auch hier eine Empfindlichkeit darüber zu finden, ob man dem Anderen von Nutzen sein kann, um auch selbst Versorgung von Anderen zu erfahren. Doch nur in seiner Eigenbewegung und Eigenwilligkeit (Persönlichkeit) kann man dem Anderen nützlich sein und die Versorgung sicherstellen. Wird die Eigenbewegung durch äußere Einwirkung von Fremdbewegungen des Anderen eingeschränkt, kommt es im Dünndarm zu Störungen.
Soziale Handlungsebene
Krebs gehört zur Krankheitskategorie Tumore und hat damit die soziale Überschrift „Im Zweck des Anderen“, hier im Zweck des Anderen. Dünndarmkrebs ist Ausdruck einer zerstörerischen sozialen Interaktion zwischen dem Drang der Eigenbewegung komm und dem Anspruch der Eigenbewegung des Anderen. Der Krebs im Dünndarm ist somit „konsensueller Ausdruck“ einer widerwilligen Unterordnung und einem unterdrückten Unmut gegenüber der Zweckmäßigkeit der Eigenbewegung des Anderen. Man fühlt sich in seiner Präsenz als eigene Persönlichkeit unbeachtlich gegenüber der Persönlichkeit des Anderen. Nur so ist erklärbar, warum Darmkrebs die häufigste Krebsart ist.
Bearbeitung
Keine weitere „Zurückstellung“ eigener Persönlichkeit. In der Partnerschaft gemeinsam eine neue Lebensmelodie finden, in der sich beide Partner erfüllen können.
Eierstockkrebs
Eierstockkrebs ist in der Regel von höchster Bösartigkeit, weil meist spät die Symptome auftreten, sodass die Diagnose oft erst im fortgeschrittenen Stadium gestellt wird.
Symptome
Lange Zeit keine Beschwerden. Dann Bauch- und Kreuzschmerzen oder Druckgefühl im Becken, Blutungen außerhalb des Bauchumfangs, Beschwerden beim Wasserlassen.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Der Eierstock gehört zu den weiblichen Geschlechtsorganen, die allesamt die Fortpflanzung als Thematik haben. Dieser Umstand verursacht eine Empfindlichkeit gegenüber dem Streben und dem Ringen um selbständige Bewegung und Identität. Es ist ein Ringen gegen fremde Vorstellungen unserer Identität im System, die uns übergestülpt wird und um eigene Vorstellung unserer Identität in der Begegnung mit Anderen. Keine eigene Identität zu haben, bedeutet, nicht zu existieren, wie man sein könnte!
Geistig-soziale Handlungsebene
Krebs gehört zur Krankheitskategorie Tumore und hat damit die soziale Überschrift „Im Zweck des Anderen“, hier im Zweck der männlichen Ansprüche gegenüber der Frau. Eierstockkrebs ist demnach nicht in erster Linie Ausdruck eines zerstörerischen Zellwachstums, sondern Ausdruck einer zerstörerischen sozialen Interaktion zwischen dem weiblichen Erfüllungsdrang um selbständige Bewegung und Identität, und dem männlichen Erfüllungsanspruch. Der Krebs im Eierstock ist somit „sozialer Ausdruck“ davon, das die Frau sich dem Anspruch des Mannes auf der Lebenserfüllung unterordnet und sich damit ihren eigenen Drang nach Lebenserfüllung im Zweck ihres Mannes versagt.
Bearbeitung
Operation und Chemotherapie sind jetzt lebenswichtig. Doch mindestens ebenso wichtig ist es, der Ursache systematisch und systemisch nachzugehen und aufzulösen. Das Ganze ist eben mehr als nur die Summe seiner Teile. Es reicht eben nicht, nur die Symptome zu bekämpfen. Das wäre vergleichbar mit dem Ausstellen eines Brandmelders, damit ist aber das Feuer noch lange nicht gelöscht. Die Konsequenz wäre ein jahrelanger Kampf mit dem Krebs. Keine weitere „Zurückstellung“ eigener Lebenswünsche. Gemeinsam eine neue Lebensmelodie finden, in der sich beide Partner erfüllen können.
Eisenmangelanämie
Bei der Eisenmangelanämie liegt ein zu geringes Eisenangebot für die Bildung des roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin) vor. Dadurch ist nicht nur das Hämoglobin vermindert, sondern auch die Zahl der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) verringert, was zu einer Sauerstoffunterversorgung der Organe und des Gewebe führt.
Symptome
Rasche Ermüdbarkeit, Abgeschlagenheit, Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen und eine leichte Reizbarkeit. Erhöhte Infektanfälligkeit, Hautblässe.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Eisen ist wichtig für die Blutbildung, für die Zellatmung und die Produktion von Energie in der Zelle. Blut ist damit der Treibstoff und versorgt jede einzelne Körperzelle mit Sauerstoff und Botenstoffen. Andererseits entsorgt es auch Schlacken und Kohlendioxid. Damit finden wir im Blut eine Empfindlichkeit darüber, ob man dem Anderen von Nutzen sein kann, um auch selbst Versorgung vom Anderen zu erfahren und schlussendlich auch sein eigenes „treiben“ leben zu können. Wird unser eigenes „treiben“ durch äußere Einwirkung von Fremdbewegungen des Anderen eingeschränkt, kommt es im Blut zu Störungen.
Geistig-soziale Handlungsebene
Durch das „extreme Treiben des Anderen“ ist man selbst sehr empfindlich gegenüber Veränderungen geworden, man schätzt keine Überraschungen, ist beharrlich, ehrgeizig und erfüllt die Pflichten der Gemeinschaft mit dem Anderen über seine eigene Kraft hinaus. Man glaubt, dass man alleine nicht existieren kann. Angst, dem Anderen nicht zu gefallen oder seine extremen Bedingungen nicht zu erfüllen. Solidarität und Pflichterfüllung ist seine Identität – soziale Beliebigkeit ist abzulehnen.
Bearbeitung
Sich seinen eigenen Fähigkeiten bewusst werden und sich dem Leben gegenüber genügend „geschult“ fühlen. Bei aller Solidarität, es darf auch ein Ich geben!
Epilepsie
Mit Epilepsie bezeichnet man ein Krankheitsbild mit mindestens einem spontan auftretenden Krampfanfall, der durch Entladungen von Neuronengruppen im Gehirn (ZNS) hervorgerufen wird.
Symptome
Plötzliche, unwillkürliche Verhaltens- und Befindesstörungen. Sturz, Verkrampfungen und rhythmische Zuckungen beider Arme und Beine
Körperlich-seelische Funktionsebene
Das ZNS hat zum restlichen Körper ein anders Milieu bzw. Rhythmus. Das ZNS ist der Vater, das PNS ist die Mutter. Wenn der Vater in regelmäßigen Abständen immer wieder versucht seinen Rhythmus dem Kind aufzudrängen, wissen wir bald selbst nicht mehr, was richtig oder falsch ist.
Geistig-soziale Handlungsebene
Die Spannung zwischen Widerstand des sozialen Umfeldes und dem ureigenen Selbsterhaltungsdruck bzw. Lebensbegeisterung entlädt sich nach innen (Epilepsie, Krampfen außerhalb der Kontrolle) oder nach außen (Aggressivität, völlig außer Kontrolle).
Bearbeitung
Sich energetisch aus dem Bannkreis des Anderen befreien. Sich voller Vertrauen seinen individuellen Lebenswünschen zuwenden und sich von dem Anderen abwenden.
Fettstoffwechselstörungen
Als Fettstoffwechselstörungen werden vom Normwert abweichende Konzentrationen von Fetten im Blut bezeichnet. Die häufigsten Fettstoffwechselstörungen sind ein zu hoher Cholesterinwert im Blut, zu viele Triglyceride im Blut oder der Cholesterin- und der Triglyceridspiegel sind gleichzeitig erhöht.
Symptome
Keine direkt spürbaren Symptome. Bei erhöhtem LDL-Cholesterin kommt es zur vermehrten Fettablagerung an den Gefäßwänden, was zu Arteriosklerose und koronarer Herzkrankheit führt. Erhöhte Triglycerinwerte können eine Bauchspeicheldrüsenentzündung auslösen.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Cholesterin ist ein wasserunlösliches Fett (Lipid) und kommt nur in tierischen und menschlichen Zellen vor, wo es darum geht, Räume von einander abzugrenzen, zu entbinden, um damit letztendlich differenzierte Organ-Funktionen zu ermöglichen - also in intrazellulären Räumen und Zellmembranen. Cholesterin ist also ein lebensnotwendiger, strukturbildender Naturstoff in Organismen, das die Stabilität der Zellen erhöht und auch noch an der Ein- und Ausschleusung von Hormonen beteiligt ist. Man kann also sagen, dass Cholesterin durch seine strukturbildende Kraft eine bewusstseinstragende Organisation in unserem Körper erst möglich macht. Da Cholesterin ein wasserunlösliches Fett ist, unser Körper aber aus 70% Wasser besteht, braucht Cholesterin auf seiner Reise durch unseren Körper ein Transportmittel. So wie zu Beginn unseres Lebens unsere Eltern uns begleiten, so begleiten Lipoproteine Cholesterin auf seiner Reise durch den Körper. Das LDL-Protein (Triglyceride) transportiert das Cholesterin durch unsere Blutbahnen in die peripheren Zellen. Das HDL-Protein nimmt das Cholesterin aus den peripheren Zellen wieder auf und transportiert es zur Leber, dem hauptsächlichen Ausscheidungsorgan des Cholesterins.
Die Fettstoffwechselstörung verweist auf einen erhöhten Cholesterin-Transport (LDL-Cholesterinwert) in die Zellen und einem gleichzeitig verringerten Abtransport (HDL-Cholesterinwert) aus den Zellen.
Geistig-soziale Handlungsebene
In der Körpersoziologie bedeutet dieser Umstand, dass der Betroffene sich aufgrund heftiger sozialer Beziehungen festgefahren und sich Mangels Hilfe von Seiten seiner „Reisebegleiter“ nach innen gekehrt und sich als Schutz vor „eindringenden Wesen“ eingemauert hat.
Aus meist unbewussten Erlebnissen im Frühstadium der Kindheit, ist es den Betroffenen in ihrer späteren Reise durch ihr Leben nicht gelungen, ihr Leben mit dem Partner so zu verwirklichen, wie sie es sich immer vorgestellt haben. Sie konnten ihrem Leben nicht den gewünschten Rahmen geben - jetzt baut Cholesterin den Rahmen im Körper.
Man zieht sich von dem Anderen, mit dem man im Diskurs über die Lebensführung steht, zurück und hat verstärkt gegensätzliche Meinungen, auch wenn sie objektiv falsch sind. Man ist einfach nicht mehr bereit, sich dem scheinbaren Druck des Anderen zu beugen oder sogar nachzugeben. Im Gegenteil, man muss sich ja gegenüber den „Eindringlingen“ tatkräftig erwehren, weil sie einen ja überhaupt nicht mehr verstehen. Da hilft nur, sich ordentlich ein zu mauern! Ein erhöhter Cholesterinwert oder erhöhter Triglycerinwert ist demnach nicht Ausdruck einer biochemischen Störung in unserem Körper, sondern in erster Linie Ausdruck einer zwischenmenschlichen Beziehungsstörung, die im Körper zu einer negativen Rückkopplung führt.
Bearbeitung
Einmal mehr zeigt sich, dass wir nicht ein erblich krankes Wesen sind, das Gefangener seines Schicksals ist, sondern Gestalter seines Lebens ist. Doch dafür brauchen wir einen wirksamen Mit-Arbeiter (Coach), der uns „kitzelt“ und mit uns gemeinsam unsere alten Vorstellungen und Einstellungen zu den Mauern entbindet. Denn unser Denken kann Mauern zum einstürzen bringen, Krankheiten besiegen und unsere Ängste und Zwänge lösen. Nur, allein „kitzeln“ können wir uns noch nicht!
Fibromyalgie
Als Fibromyalgie wird ein chronisches Schmerzsyndrom an Muskeln, Bindegewebe und Knochen mit typischen schmerzhaften Druckpunkten bezeichnet. Betroffen ist das periphere Nervensystem (PNS).
Symptome
Druckschmerzempfindliche Punkte in mindestens vier Körperregionen. Vegetative Beschwerden, wie kalte Finger und Zehen, trockener Mund, Zittern
Körperlich-seelische Funktionsebene
Das PNS ist zuständig für die Funktionen der inneren Organe und des Bewegungsapparates.
Eine starre Abgrenzung zum ZNS ist nicht sinnvoll, da entweder der Zellkörper oder der Fortsatz der Nervenzellen im ZNS ihren Platz haben oder hineinreichen. Das ZNS ist der Vater, das PNS ist die Mutter. Der Rhythmus der Mutter verursacht ist im späteren Lebensverlauf des Kindes Krankheiten im PNS.
Geistig-soziale Handlungsebene
Kann sich aufgrund der sozialen Umstände nicht selbst leben. Der natürliche Schutz vor den Aktionspotenzialen der Mutter geht verloren. Die Aktionspotenziale der Mutter sind um ein vielfaches größer und zerstören unsere eigenen Potenziale. Es kommt zur Fibromyalgie.
Bearbeitung
Sich energetisch aus dem Bannkreis des Anderen befreien. Sich voller Vertrauen seinen individuellen Lebenswünschen zuwenden.
Gallensteine (Cholelithiasis)
Gallensteine entstehen durch Kristallablagerungen von Inhaltsstoffen der Gallenflüssigkeit. Diese Ablagerungen formen sich zu festen Steinen und blockieren die Gallenblase oder den Gallengang. Gallensteine sind die Hauptursache für eine Gallenblasen- oder Gallengangentzündung.
Symptome
Unspezifische Oberbauchschmerzen, Druckgefühl im Oberbauch, Blähungen. Bei stärkeren Oberbauchschmerzen kann Fieber und eine Gelbsucht dazu kommen.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Die Galle ist unser erstes Sicherheitsnetz. Es ist ähnlich einem Desinfektionsmittel, das bakterizid tätig ist. Es tötet Fremdes, das sich in diesem Körper-Staat nicht als nützlich erweist. Der Gallensaft ist auch gleichzeitig ein Abbauprodukt der Leber- alle Gifte, die die Leber herausgefiltert hat - das über den Darm ausgeschieden wird.
Geistig-soziale Handlungsebene
In der Körpersoziologie bedeuten Gallensteine, dass man sich über mangelnden Zuspruch der Anderen sehr erregt, aber vor direkter Konfrontation mit den Anderen zurückschreckt. Einerseits sammeln wir genügend Ärger über die Anderen ein, die uns keinen eigenen Standpunkt gestatten und wir uns abhängig und ihnen ausgeliefert fühlen, andererseits haben wir Angst vor dem notwendigen Konflikt und der Auseinandersetzung mit den Anderen. Wir träumen von Freiheit und Selbstverwirklichung, aber schaffen sie nicht. Dann haben wir viel geschafft, aber nichts geschaffen. Es bilden sich Ablagerungen in unserem System.
Bearbeitung
Angst der Konfrontation durch aggressive Aktionen auflösen. Und die Verlustangst, den Anderen zu verlieren, wenn wir unsere eigene Lebensrolle leben, auflösen.
Gebärmutterhalskrebs
Der Gebärmutterhalskrebs entwickelt sich aus dem Plattenepithel im unteren Drittel der Gebärmutter.
Symptome
Verursacht zunächst keine Beschwerden. Im weiteren Verlauf kommt es oft zu Blutungen, unabhängig vom Zyklus. Blasenentleerungsprobleme, da der Tumor den Harnleiter einengt.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Die Gebärmutter gehört zu den weiblichen Geschlechtsorganen, die allesamt die Fortpflanzung als Thematik haben. Dieser Umstand verursacht eine Empfindlichkeit gegenüber dem Streben und dem Ringen um selbständige Bewegung und Identität. Es ist ein Ringen gegen fremde Vorstellungen unserer Identität im System, die uns übergestülpt wird und um eigene Vorstellung unserer Identität in der Begegnung mit Anderen. Keine eigene Identität zu haben, bedeutet, nicht zu existieren, wie man sein könnte!
Geistig-soziale Handlungsebene
Krebs gehört zur Krankheitskategorie Tumore und hat damit die soziale Überschrift „Im Zweck des Anderen“, hier im Zweck der männlichen Ansprüche gegenüber der Frau. Gebärmutterhalskrebs ist demnach nicht in erster Linie Ausdruck eines zerstörerischen Zellwachstums, sondern Ausdruck einer zerstörerischen sozialen Interaktion zwischen dem weiblichen Erfüllungsdrang um selbständige Bewegung und Identität, und dem männlichen Erfüllungsanspruch. Der Krebs im Gebärmutterhals ist somit „sozialer Ausdruck“ davon, dass der Mann die weibliche Identität und deren Drang nach selbständiger Bewegung nicht akzeptiert, die Frau sich aber im Zweck der männlichen Identitätsansprüche unterordnet. Sie versagt sich ihre weibliche Identität und krebst herum.
Bearbeitung
Operation und Chemotherapie sind jetzt lebenswichtig. Doch mindestens ebenso wichtig ist es, der Ursache systematisch und systemisch nachzugehen und aufzulösen. Das Ganze ist eben mehr als nur die Summe seiner Teile. Es reicht eben nicht, nur die Symptome zu bekämpfen. Das wäre vergleichbar mit dem Ausstellen eines Brandmelders, damit ist aber das Feuer noch lange nicht gelöscht. Die Konsequenz wäre ein jahrelanger Kampf mit dem Krebs.
Gicht
Die Gicht ist eine Stoffwechselerkrankung, die durch Ablagerung von Harnsäurekristalle in Gelenken zu heftigen Schmerzen führt. Auslöser für Gichtanfälle ist dauerhaftes und üppiges fett- und fleischreiches Essen ohne ausgleichende Bewegung. Bei chronischer Gicht kommt es zur Arthritis urica.
Symptome
Schmerzhafte Entzündungsreaktionen einzelner Gelenke bei Bewegung. Weiterhin Rötung und Schwellung des Großzehengrundgelenkes.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Da die Niere dem erhöhten Bedarf der Harnsäureausscheidung durch üppiges Essen und mangelnde Bewegung nicht nachkommen kann, haben wir einen Bezug zur Niere. Die Niere gehört zu den inneren Organen, die allesamt die Versorgung des Körpers als Thematik haben. Dieser Umstand verursacht eine Empfindlichkeit der Niere, ob beide Seiten den gleichen Beitrag (Bilanz) zur Versorgung der sozialen Gemeinschaft beitragen. Wird die emotionale Auseinandersetzung gescheut, kommt es zur übertriebenen Nestbindung, Übergewicht oder extremer Arbeitseinsatz (Bewegung) oder extremen Spracheinsatz.
Geistig-soziale Handlungsebene
Kämpft mit der Angst, den Anderen zu verlieren, wenn man selbst nicht einen entsprechenden Beitrag zur Versorgung bringt. Man ersetzt die „soziale Bewegungen“ durch viele „sprachliche Behauptungen“. Die sozialen Handlungen und Bewegungen bleiben aus. Die Folge ist eine Verschiebung vom Wechsel zum Stoff und Harnsäurekristalle lagern sich in Gelenken ab.
Bearbeitung
Es ist sinnvoll, dass endlose Gerede und die fortdauernden Behauptungen zu bestreiten, zu bezweifeln, aber auch zu bestätigen und gegeben falls zu bekräftigen. Auflösung der Angst, den Anderen zu verlieren, wenn man ein anderes Maß an Beitrag einbringt.
Gürtelrose (Herpes zoster)
Bei Gürtelrose handelt es sich um eine Infektion reaktiver Viren nach durchgemachten Windpocken in der Kindheit. Betroffen sind verschiedene „gürtelbreite“ Hautbezirke an der Taille, im Schulter-, Brust- oder im Kopf-Hals-Bereich.
Symptome
Stark schmerzhafte, juckende, in Gruppen stehende Bläschen, die mit Flüssigkeit gefüllt sind. Gerötete Haut. Eventuelles Unwohlsein.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Die Haut als Sinnesorgan hat die Thematik der Begeisterung, der Stimmungslage und der daraus empfundenen Zufriedenheit und Attraktivität des eigenen Ichs in der sozialen Gemeinschaft. Hautprobleme sind Ausdruck einer Unzufriedenheit mit sich selbst und seiner Erscheinung gegenüber dem sozialen Umfeld. Reaktive Viren erinnern uns, welche Anpassungsprobleme wir gegenüber unvermeidbaren Veränderungen unserer Lebenssituation hatten.
Geistig-soziale Handlungsebene
Die Gürtelrose zeigt uns, dass wir in diesem Lebensmoment soziale Umstände erfahren, zum Beispiel den Tod oder eine schwere Erkrankung eines geliebten Familienmitglieds, die unvermeidliche Veränderungen in unserem Leben bedeuten. Wir hadern mit unserer Machtlosigkeit gegenüber den Umständen und können uns nicht mit dem Unerwartetem und Unangenehmen abfinden.
Bearbeitung
Fehlende Flexibilität gegenüber den Umständen gewinnen. Nicht länger den Kopf in den Sand stecken, sondern sich den Herausforderungen anpassen.
Harnblasenkrebs
Die Harnblase ist ein Hohlorgan, das als Zwischenspeicher mit einem Fassungsvermögen von ca. 500 bis 800ml für den Urin dient und den Harn willentlich, unter Kontrolle des zentralen Nervensystems, in Abhängigkeit von inneren und äußeren Reizen und nur von Zeit zu Zeit abgibt.
Symptome
Blut im Urin. Vermehrter Harndrang, Schmerzen beim und nach dem Wasserlassen.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Als ein inneres Organ ist hier eine Empfindlichkeit darüber zu finden, ob man dem Anderen von Nutzen sein kann, um auch selbst Versorgung von Anderen zu erfahren. Sein Sprechen (der Sprecher) ist Ausdruck von Nützlichkeit gegenüber dem Anderen. Sprechen wir mit, wo wir nicht mit sprechen wollen oder sprechen wir nicht mit, wo wir eigentlich mitsprechen möchten kommt es zu Störungen in der Harnblase.
Geistig-soziale Handlungsebene
Blasenkrebs ist Ausdruck einer zerstörerischen sozialen Interaktion zwischen dem eigenen Drang des Sprechens und dem Anspruch des Sprechens des Anderen. Der Blasenkrebs ist damit ein konsensueller Ausdruck einer widerwilligen Unterordnung und einem unterdrücktem Unmut gegenüber der Zweckmäßigkeit der Ansprüche des Sprechens für den Anderen. Es erscheint zweckmäßiger für den Anderen zu sprechen, als für seinen eigenen Nutzen.
Bearbeitung
Keine weitere „Zurückstellung“ eigener Lebenswünsche. In der Partnerschaft gemeinsam eine neue Lebensmelodie finden, in der sich beide Partner erfüllen können.
Harndrang
Harndrang bzw. Harninkontinenz ist keine Erkrankung, sondern eine Funktionsstörung des Blasenschließmuskels. Sie bewirkt, dass die Ausscheidung nicht willentlich beeinflusst werden kann. Diese unwillkürliche Harninkontinenz kann den Betroffenen seelisch stark belasten.
Symptome
Unfreiwilliger Harnabgang. Kleinere Mengen bei körperlicher Anstrengung (Stressinkontinenz). Plötzlich starker Harndrang, der es dem Betroffenen oft nicht mehr erlaubt, rechtzeitig die Toilette aufzusuchen (Dranginkontinenz)
Körperlich-seelische Funktionsebene
Als ein inneres Organ ist hier eine Empfindlichkeit darüber zu finden, ob man dem Anderen von Nutzen sein kann, um auch selbst Versorgung von Anderen zu erfahren. Sein Sprechen (der Sprecher) ist Ausdruck von Nützlichkeit gegenüber dem Anderen. Sprechen wir mit, wo wir nicht mit sprechen wollen oder sprechen wir nicht mit, wo wir eigentlich mitsprechen möchten kommt es zu Störungen in der Harnblase.
Geistig-soziale Handlungsebene
Der Harndrang ist Ausdruck, dass wir uns als Getriebener unserer Sehnsüchte und Wünsche fühlen, aber dem Anderen es nicht sagen, aus Angst, den sozialen Normen nicht zu nützen. So verhalten wir uns wie ein Treiber und aus der Harnblase treibt es unwillkürlich.
Bearbeitung
Endlich sich mit dem Anderen aussprechen und danach handeln, um sich seine Sehnsüchte und Lebenswünsche zu erfüllen, und um nicht länger Getriebener und Treiber für sein soziales Umfeld zu sein.
Harnsteine
Harnsteine entstehen durch Ablagerungen von Harnsäurekristallen in der Niere, die sich im Laufe der Zeit zu festen Steinen formen und auf der Wanderschaft durch den Harnleiter in die Harnblase den Harnabfluss blockieren können.
Symptome
Es kommt auf der Wanderschaft durch den Harnleiter zu schwersten Schmerz- und Krampfzuständen und wird als Nierenkolik bezeichnet
Körperlich-seelische Funktionsebene
Die Niere gehört zu den inneren Organen, die allesamt die Versorgung des Körpers als Thematik haben. Dieser Umstand verursacht eine Empfindlichkeit der Niere, ob beide Seiten den gleichen Beitrag (Bilanz) zur Versorgung der sozialen Gemeinschaft beitragen. Störungen in der Niere zeigen, dass die Beiträge von den Partnern unterschiedlich aufgefasst werden, aber die emotionale Auseinandersetzung gescheut wird. Übertriebene Nestbindung, Übergewicht oder extremer Einsatz sollen darüber hinwegtäuschen.
Geistig-soziale Handlungsebene
Kämpft mit der Angst, den Anderen zu verlieren, wenn er nicht einen entsprechenden Beitrag zur Versorgung bringt. Die Folge ist eine Verschiebung vom Wechsel zum Stoff. Harnsäurekristalle formen sich mit der Zeit zu festen Steinen.
Bearbeitung
Auflösung der Angst, den Anderen zu verlieren, wenn man ein anderes Maß an Beitrag einbringt. Sich selbst einen eigenen Standpunkt in Hinblick auf den Beitrag gestatten und damit wieder in eine eigene Lebensbewegung kommen.
Hautkrebs
Hautkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten. Pro Jahr erkranken in Deutschland rund 100.000 Menschen daran, die Zahl der Todesfälle wird auf 3000 geschätzt. Unter Hautkrebs versteht man bösartige Veränderungen der Haut. Die Heilungschancen von Hautkrebs sind gut, wenn die Behandlung im Frühstadium erfolgt.
Symptome
Meist hautfarbenes, erhabenes, glänzendes Knötchen. Das maligne Melanom hat unscharf begrenzte Flecken, die in der Regel hellbraun bis schwarz sind.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Die Haut, genauer gesagt die Oberhaut, gehört als Sinnesorgan (Tastsinn) zur Wahrnehmung unseres Körpers im sozialen Umfeld und sorgt dafür, wie alle Sinnesorgane, dass wir unseren Wahrnehmungen auch Bedeutung geben können.
Geistig-soziale Handlungsebene
Hautkrebs ist demnach nicht in erster Linie Ausdruck eines zerstörerischen Zellwachstums, sondern Ausdruck einer zerstörerischen sozialen Interaktion. In der Körpersoziologie zeigt der Krebs auf der Haut, dass wir nach einer großen emotionalen Betroffenheit Lebenshandlungen des Anderen - aus Angst vor sozialer Neupositionierung - tolerieren. Im Zweck des Anderen geben wir der partnerschaftlichen Beziehung eine Bedeutung, die aber unseren eigenen Lebenswünschen und -entwicklung entgegenwirkt.
So ist die hohe Erkrankungsrate von Hautkrebs bei Frauen erklärbar, die in konsensueller Zweckmäßigkeit dem männlichen Aktionspotenzial in der Partnerschaft eine Bedeutung geben, die den eigenen Vorstellungen einer Partnerschaft nicht wirklich entsprechen.
Bearbeitung
Operation und Chemotherapie sind jetzt lebenswichtig. Doch mindestens ebenso wichtig ist es, der Ursache systematisch und systemisch nachzugehen und aufzulösen. Das Ganze ist eben mehr als nur die Summe seiner Teile. Es reicht eben nicht, nur die Symptome zu bekämpfen. Das wäre vergleichbar mit dem Ausstellen eines Brandmelders, damit ist aber das Feuer noch lange nicht gelöscht. Die Konsequenz wäre ein jahrelanger Kampf mit dem Krebs. Die Möglichkeit finden, dass in einer gemeinsamen Lebensmelodie jeder seine ganz eigenen Aktionspotenziale leben kann und darf.
Heißhunger
Heißhunger ist keine eigenständige Erkrankung, sondern ein Risikofaktor für Übergewicht und den daraus resultierenden Erkrankungen.
Symptome
Spontan auftretende Fressattacken, die nicht auf spezifische Situationen bezogen werden können.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Die Quelle unseres Heißhungers ist unsere Empathie über die augenblickliche Lebenssituation, auf die wir keine geeignete Antwort in uns finden, und frustriert sind.
Geistig-soziale Handlungsebene
Im fortwährenden Ringen um Selbständigkeit sind wir auf Unterstützung im Wissen um Aktionen, Möglichkeiten und Identität angewiesen, doch statt Zuspruch haben wir fortlaufend Absagen erhalten. Wir finden uns nicht, bekommen Angst vor einem unvermeidlichen Scheitern, sind darüber frustriert und Essen ungehemmt. Übermäßiges Essen wirkt anti-depressiv. Wir haben unakzeptable Umstände erfahren, aber leben keine entsprechend aggressiven Aktionspotenziale gegenüber dem Anderen, aus Angst ihn zu verlieren. Heftige Sehnsüchte und Wünsche (sexuelles Verlangen), gleichzeitig schüchtern und schamhaft. Menschen, die von Freiheit und Selbstverwirklichung träumen, aber sie nicht schaffen.
Bearbeitung
Aktive Aktionen zur Selbstfindung durchführen. Angst der Konfrontation zu Anderen auflösen. Selfness statt Wellness!
Herzkrankheit, koronare
Als koronare Herzkrankheit wird eine krankhafte Verengung der Herzkranzgefäße (Koronar-Arterien) bezeichnet. Dadurch wird der Herzmuskel nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Siehe auch Arteriosklerose.
Symptome
Druck, Ziehen oder Engegefühl in der Mitte der Brust hinter dem Brustbein, das in die linke Schulter oder in den linken Arm ausstrahlen kann. Beschwerden unter körperlicher Belastung.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Koronare Herzkrankheit ist mit dem Naturstoff Cholesterin in unserem Körper aufs engste verbunden: Cholesterin kommt nur in tierischen und menschlichen Zellen vor, wo es darum geht, Räume von einander abzugrenzen und so differenzierte Organ-Funktionen in friedlicher Ko-Existenz überhaupt erst zu ermöglichen.
Geistig-soziale Handlungsebene
Aufgrund eines verdrängten Unfrieden über die Lebensführung von gemeinsamen Nutzen und gegenseitiger Versorgung in Partnerschaft oder Familie gelingt es einem nicht mehr, den Lebensrahmen zu gestalten, der einem am Herzen gelegen hat und mit dem Partner zusammen gestalten wollte. Man arrangiert sich, aber man hat sich nicht den für seine Partnerschaft von Herzen gewünschten Lebensrahmen geben können – jetzt baut LDL-Cholesterin den Rahmen in den Arterien unseres Herzens. Die Koronar-Arterien verengen sich, der Herzmuskel wird nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt.
Bearbeitung
Jetzt braucht es einen Coach, der uns von unseren alten Vorstellungen und Einstellungen zu unserem Lebensrahmen entbindet. Denn unser Denken kann Mauern zum einstürzen bringen, Krankheiten besiegen und unsere Ängste und Zwänge lösen.
Hirnhautentzündung
Bei einer Hirnhautentzündung sind unmittelbar an Gehirn und Rückenmark (ZNS) grenzende Hirnhäute infolge von Erregern entzündet.
Symptome
Hohes Fieber, Erbrechen und Nackensteifigkeit beim Versuch, den Kopf nach vorn auf die Brust zu beugen. Kopfschmerzen, Orientierungslosigkeit und Krampfanfälle.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Das ZNS hat zum restlichen Körper ein anders Milieu bzw. Rhythmus. Das ZNS ist der Vater, das PNS ist die Mutter. Wenn der Vater in regelmäßigen Abständen immer wieder versucht seinen Rhythmus dem Kind aufzudrängen, wissen wir bald selbst nicht mehr, was richtig oder falsch ist (Missbrauch in der Familie).
Geistig-soziale Handlungsebene
Hat den Glauben an sich selbst als Steuermann seines Rhythmus verloren. Entzündungen im ZNS aufgrund virusbedingter Infektionen zeigen auf, dass einem der aufgedrängte Rhythmus des Anderen „unter die Haut“ gegangen ist. Man wird zu einem Leben zwischen „Himmel und Hölle“ gedrängt.
Bearbeitung
Nicht länger einen Spagat zwischen dem eigenen Rhythmus und dem Rhythmus des Anderen versuchen. Ein Spagat kann uns zerreißen - die permanente Zerreißprobe. Nicht mehr zulassen, dass uns der Andere „unter die Haut“ geht. Sich selbst gewinnen.
Hodenkrebs
Hodenkrebs entwickelt sich meist im Keimzellgewebe eines Hodens, aus dem die Samenzellen hervorgehen.
Symptome
Eine tastbare, meist schmerzlose Verhärtung im Hoden. Eine Schwellung oder Ziehen im Hoden oder in der Leiste.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Der Hoden gehört zu den männlichen Geschlechtsorganen, die allesamt die Fortpflanzung als Thematik haben. Dieser Umstand verursacht eine Empfindlichkeit gegenüber dem anderen Geschlecht in dem Sinne, ob man dem Anderen Erfüllung geben kann, wie man ist und wo man ist, um auch selbst Erfüllung zu erfahren.
Geistig-soziale Handlungsebene
Mit der sozialen Überschrift „Im Zweck des Anderen“ ist der Hodenkrebs demnach nicht ein Ausdruck biochemischer Störungen in unserem Körper, sondern in erster Linie ein Ausdruck menschlicher Beziehungsstörungen zwischen eigenen Erfüllungswünschen und der Erfüllungsansprüche des Anderen um Fürsorge und Zuwendung. Es ist der „konsensuelle Ausdruck“ im Sinne des Anderen Fürsorge und Zuwendung zugeben, und nicht in unserem ureigenen Sinne. Die Folge ist Unterordnung und unterdrückter Unmut, der zu einer negativen Rückkopplung in unserem Körper führt, genau in dem Teil unseres Körpers, der die soziale Bewegung repräsentiert. Man fühlt sich in den Zuwendungen und Fürsorge, die man dem Anderen in seinem Sinne ja gibt, noch nicht einmal richtig geachtet und respektiert.
Bearbeitung
Operation und Chemotherapie sind jetzt lebenswichtig. Doch mindestens ebenso wichtig ist es, der Ursache systematisch und systemisch nachzugehen und aufzulösen. Das Ganze ist eben mehr als nur die Summe seiner Teile. Es reicht eben nicht, nur die Symptome zu bekämpfen. Das wäre vergleichbar mit dem Ausstellen eines Brandmelders, damit ist aber das Feuer noch lange nicht gelöscht. Die Konsequenz wäre ein jahrelanger Kampf mit dem Krebs.
Hörsturz
Als Hörsturz wird eine plötzliche auftretende, meist einseitige Hörverminderung oder ein vollständiger Hörverlust bezeichnet. Häufig ist der Hörsturz von quälenden Ohrgeräuschen (Tinnitus) begleitet. Nur in seltenen Fällen ist der Hörverlust von Dauer. In den meisten Fällen behebt sich der Hörsturz nach einiger Zeit von selbst.
Symptome
Plötzlich auftretende Verminderung oder Verlust des Hörvermögens.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Das Ohr als Sinnesorgan hat die Thematik der Begeisterung, der Stimmungslage und der daraus empfundenen Zufriedenheit und Attraktivität des eigenen Ichs in der sozialen Gemeinschaft. Der Hörsturz ist demnach Ausdruck einer Unzufriedenheit mit sich selbst und seiner Erscheinung gegenüber dem sozialen Umfeld.
Geistig-soziale Handlungsebene
Der Hörsturz ist Ausdruck eines Selbstzweifels in der zwischenmenschlichen Beziehung zu dem Anderen. Unser tägliches Ringen um Selbständigkeit in der Begegnung mit Anderen ruft Handlungen bei uns hervor, entsprechend unserer Wünsche und Vorstellungen von unserem Leben. Wenn wir jedoch dem Anderen immer wieder gemeinsame Handlungen wortgewaltig beteuern, die unseren ureigenen Vorstellungen einer Gemeinsamkeit eigentlich nicht entsprechen, kommt es zu einer negativen Rückkopplung im Ohr. Wir können uns selbst schon nicht mehr hören!
Bearbeitung
Nicht länger seine eigenen Wünsche verdrängen, sondern für seine eigenen Vorstellungen gegenüber dem Anderen einstehen.
Krampfadern
Als Krampfadern werden krankhaft erweiterte Venen bezeichnet, die sich auf der Haut der Beine als geschlängelte, bläulich gefärbte Stränge äußern. Es ist das oberflächliche Venensystem der Beine betroffen.
Symptome
Müdigkeits-, Schwere- und Spannungsgefühl in den Beinen.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Der Treibstoff „Blut“ wird durch ein weitverzweigtes System von Blutgefäßen, die nicht der willkürlichen Kontrolle unterworfen sind, hingeleitet (nährstoffreiche Arterie) und weggeleitet (abfallreiche Venen). In der Körpersoziologie spiegelt das Herz-Kreislauf-System den Vater, und das Lymphsystem die Mutter.
Geistig-soziale Handlungsebene
Krampfadern, bei Frau und Mann gleichermaßen, zeigen deutlich, dass der Vater sich dem Betroffenen gegenüber rücksichtslos durchgesetzt hat. Seine Lebensbewegungen und -handlungen waren vielfach völlig unakzeptabel und dem Betroffenen gegenüber „abfällig“. Auch wenn uns der Vater „abfällig“ behandelt hat, wir haben uns nicht entsprechend gewehrt. Jetzt kommt es zu einer negativen Rückkopplung in unseren Venen, die den „Abfall“ transportieren.
Bearbeitung
Sich mit Hilfe der systemischen Arbeit zum Vater eine deutliche, emotionale Bewegung und Begegnung der Abgrenzung ausführen!
Laktoseintoleranz
Bei Laktoseintoleranz wird der mit der Nahrung aufgenommene Milchzucker (Laktose) als Folge von dem fehlenden Verdauungsenzym Laktase im Dünndarm nicht verdaut.
Symptome
Der im Dickdarm gelandete unverdaute Milchzucker führt zu Blähungen, Bauchkrämpfen, Übelkeit und spontanen Durchfällen.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Im Dünndarm, als ein Organ des Verdauungstraktes, ist auch hier eine Empfindlichkeit darüber zu finden, ob man dem Anderen von Nutzen sein kann, um auch selbst Versorgung von Anderen zu erfahren. Doch nur in seiner Eigenbewegung und Eigenwilligkeit (Persönlichkeit) kann man dem Anderen nützlich sein und die Versorgung sicherstellen. Wird die Eigenbewegung durch äußere Einwirkung von Fremdbewegungen des Anderen eingeschränkt, kommt es im Dünndarm zu Störungen.
Geistig-soziale Handlungsebene
Angst vor Durchdringung des Anderen führt zu Widerstand und Unverträglichkeit des Anderen. Übersteigende Reize führen dazu, dass man „schnell bei der Hand ist“ mit der Bewertung der Persönlichkeit des Anderen. Folge davon ist eine Laktoseintoleranz und andere Nahrungsmittelunverträglichkeiten
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Hier ist die selektive Beachtung der Eigenbewegung bzw. Persönlichkeit herauszuarbeiten. Ganz besonders sollte das eigene „Mitgefühl mit mir selbst“ aufgebaut und das „Mitgefühl mit dem Anderen“ abgebaut werden.
Legasthenie
Mehr als 5 Millionen Deutsche haben eine Lese- und Rechtschreib-Schwäche (LRS), die mit dem Begriff Legasthenie bezeichnet wird. Unter Legasthenie oder LRS wird eine mehr oder wenig massive und lang andauernde Verhaltens- und Lernstörung der Schriftsprache verstanden und als Intelligenzschwäche gründlich missverstanden. Als Ursache werden genetische Fehl-Dispositionen bei der Wahrnehmungsverarbeitung angenommen. Die Störung tritt ohne eine plausible Erklärung, wie Minderbegabung oder schlechte Beschulung auf. Damit ist eine Heilung aus therapeutischer Sicht umstritten, aber man kann die Probleme mindern. Soweit eine klassifizierte Übersicht zur Legasthenie in Kurzfassung.
Symptome
Probleme mit der Umsetzung der gesprochenen zur geschriebenen Sprache und umgekehrt. wie allgemeine. Lese-Rechtschreibstörung; Lese-Rechtschreibschwäche; allgemeine Leseschwäche.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Generell gilt: Je stärker ein Verhalten von dem sonst üblichen Verhalten abweicht und je mehr es den Betroffenen in seinem alltäglichen Leben behindert und einengt, um so eher wird von einer Verhaltensstörung gesprochen. Den Betroffenen ist zumindest zeitweilig die Unsinnigkeit ihres Denkens und Handelns bewusst. Trotzdem gelingt es ihnen nicht, sich aus der Gefangenschaft ihrer Verhaltensstörungen zu befreien.
Geistig-soziale Handlungsebene
Legasthenie ist keine genetische Krankheitsgeschichte, sondern eine emotionale Leidensgeschichte zwischen der betroffenen Person und seinen Bezugspersonen.
Für den systemisch-soziologischen Coach sind Verhaltens- und Lernstörungen soziale Störungen. Sie beginnen nach einem belastenden Konflikt in der Familie, Schule oder am Arbeitsplatz. Um es gleich deutlich zu sagen: Verhaltens- und Lernstörungen sind nicht erblich veranlagt, sie sind also kein genetisches Erbe, sondern ein sozialer Erwerb - erworben am sozialen Umfeld.
Störungen werden im Wechselspiel von Umwelteinflüssen, sozialen Beziehungen und eigenem seelischem Fühlen erworben, und bilden somit kein auf sich gestelltes „autistisches Eigenleben“, sondern in der sozialen Umgebung eine „Einheit des Überlebens“ ab.
Bearbeitung
Verhaltensstörungen mögen für die meisten in isolierter Sicht absurd erscheinen. Im Kontext zwischenmenschlicher Kommunikation aber sind sie die einzig möglichen und besten Reaktionen auf eine absurde Kommunikation von den Anderen zu uns!
Leukämie
Leukämie bezeichnet heute verschiedene bösartige Erkrankungen des blutbildenden Systems, vor allem der weißen Blutzellen und Lymphzellen. Dabei kommt es zum ungebremsten Wachstum unreifer Zellen, also einem akuten Mangel an funktionstüchtigen weißen Blutkörperchen. Besonders Kinder sind von Leukämie-Erkrankungen betroffen.
Symptome
Akute Leukämien beginnen abrupt und führen ohne entsprechende Behandlung rasch zum Tod. Begleitsymptome sind Schwäche, Blässe, Abgeschlagenheit und verstärkte Infektanfälligkeit, aufgrund der krankhaft veränderten weißen Blutkörperchen.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Blut ist der Treibstoff und versorgt jede einzelne Körperzelle mit Brennstoffen, Sauerstoff und mit Botenstoffen. Andererseits entsorgt das Blut auch Schlacken und Kohlendioxid. Damit finden wir im Blut eine Empfindlichkeit darüber, ob man dem Anderen von Nutzen sein kann, um auch selbst Versorgung vom Anderen zu erfahren und damit schlussendlich auch sein eigenes „treiben“ leben zu können. Wird unser „treiben“ durch äußere Einwirkung von Fremdbewegungen des Anderen eingeschränkt, kommt es im Blut zu Störungen.
Geistig-soziale Handlungsebene
Durch die Fremdbewegungen der Anderen den Glauben an sich selbst verloren. Angst, übersehen zu werden. Glaubt, dass er nicht mehr passt, wie er ist, und glaubt nicht mehr dort hinzugehören, wo er ist. In Bezug auf Kinder, die an Leukämie erkranken, bedeutet das, dass die Eltern es selbst extrem mit dem Leben „treiben“ (exzessive Lebensart, wie Alkohol, Rauchen, Weltbilder, etc). Dabei ist das Kind dem Würfelspiel von Zuwendung und Absagen ausgesetzt. Das Kind erkennt seinen Eigenwert nicht, die weißen Blutkörperchen fallen in unreife, nicht um ihren Eigenwert wissende Zellen zurück.
Bearbeitung
Operation und Chemotherapie sind jetzt lebenswichtig. Doch mindestens ebenso wichtig ist es, der Ursache systematisch und systemisch nachzugehen und aufzulösen. Das Ganze ist eben mehr als nur die Summe seiner Teile. Es reicht eben nicht, nur die Symptome zu bekämpfen. Das wäre vergleichbar mit dem Ausstellen eines Brandmelders, damit ist aber das Feuer noch lange nicht gelöscht.
Die Eltern geben dem Kind das Versprechen, sich in ihrer Lebensform zu verändern. Man findet gemeinsam eine neue Lebensmelodie, in der das Kind ein wichtiger Teil des Ganzen ist.
Lippenherpes
Herpesinfektionen an den Lippen werden durch reaktive Herpes-Simplex-Viren verursacht. Nach der Erstinfektion, die oft bereits im Kindesalter stattfindet, kommt es meist lebenslang immer wieder zu akuten Krankheitsphasen.
Symptome
Schmerzhafte, gruppiert stehende, mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen an den Lippen.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Die Haut als Sinnesorgan hat die Thematik der Begeisterung, der Stimmungslage und der daraus empfundenen Zufriedenheit und Attraktivität des eigenen Ichs in der sozialen Gemeinschaft. Hautprobleme an den Lippen sind Ausdruck einer Unzufriedenheit mit sich selbst und seiner Erscheinung gegenüber dem sozialen Umfeld. Reaktive Viren erinnern uns, welche Anpassungsprobleme wir gegenüber unvermeidbaren Veränderungen unserer Lebenssituation hatten.
Geistig-soziale Handlungsebene
Die Herpesinfektion zeigt uns, dass wir in diesem Lebensmoment soziale Umstände erfahren, die unvermeidliche Veränderungen in unserem Leben bedeuten. Wir hadern mit unserer Machtlosigkeit gegenüber den Umständen und können uns nicht mit dem Unerwartetem und Unangenehmen abfinden.
Bearbeitung
Fehlende Flexibilität gegenüber den Umständen gewinnen. Nicht länger den Kopf in den Sand stecken, sondern sich den Herausforderungen anpassen.
Lungenemphysem
Lungenemphysem entsteht durch eine Zerstörung der Wände der kleinen Lungenbläschen. In den Lungenbläschen findet der Gasaustausch von Sauerstoff und Kohlendioxid statt. Durch die Zerstörung der Wände ist die Versorgung des Körpers mit Sauerstoff vermindert.
Symptome
Die Lungenfunktion verschlechtert sich schleichend über Jahre, sodass die betroffenen das Nachlassen ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit lange Zeit nicht wahrnehmen. Kurzatmigkeit, später auch im Ruhezustand. Zunehmende Leistungsschwäche und Atemnot.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Wie die Baumkrone mit ihren Blättern, für einen Gasaustausch sorgt, so sorgt die Lunge für einen Austausch sozialer Begegnungen in unserem Lebensraum, der uns wiederum versorgt und nutzen stiftet. Die sozialen Begegnungen in gegenseitiger Versorgung und Nutzen ist die Menge unseres Lebens.
Geistig-soziale Handlungsebene
Wir haben keine fürsorglichen Begegnungen erfahren, sondern waren nur im Nutzen Anderer in unserem Lebensraum unterwegs. Wir haben unseren eigenen Lebensraum nicht kennengelernt, nicht täglich beansprucht, und so sind die Lungenbläschen mangels eigener Ansprüche, kraftlos und wie ein ungenutztes Gummiband spröde.
Bearbeitung
Aus dem Gewinner-und-Verlierer-Spiel aussteigen. Erkennen, dass man wer ist, auch ohne Leistungen für Andere.
Lungenentzündung (Pneumonie)
Eine akute oder chronische Entzündung des Lungengewebes kann einzeln oder als Folgeerkrankung entstehen, sie kann einen milden oder lebensbedrohlichen Verlauf nehmen, vollständig ausheilen oder bleibende Lungenschädigungen nach sich ziehen.
Symptome
Schüttelfrost und hohes Fieber, Husten, Atemnot, atemabhängiger Schmerz, Trockener, quälender Reizhusten.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Wie die Baumkrone mit ihren Blättern, für einen Gasaustausch sorgt, so sorgt die Lunge für einen Austausch sozialer Begegnungen in unserem Lebensraum, der uns wiederum versorgt und nutzen stiftet. Die sozialen Begegnungen in gegenseitiger Versorgung und Nutzen ist die Menge unseres Lebens.
Geistig-soziale Handlungsebene
Lungenentzündung ist Ausdruck einer zerstörerischen sozialen Interaktion im Nutzen des Anderen. In einem fast unerträglichen Maße hat der Betroffene einen Lebensabschnitt mit dem Anderen erfahren, der sich zwischen Himmel und Hölle abspielte. Oder anders ausgedrückt: Ihm wurde von dem Anderen ein Gewinner-und-Verlierer-Spiel aufgezwungen, das nur für den Anderen gewonnen werden konnte. Ein Kampf um Lebensraum und Lebensform, der einen verausgabt. Jetzt sieht die Lunge aus, wie ein Baum ohne Blätter!
Bearbeitung
Beendigung des Gewinner-und-Verlierer-Spiels. Erkennen, dass man nicht länger für die Gestaltung fremder Lebensräume zur Verfügung steht. Rückbesinnung auf seinen eigenen Lebensraum mit ganz eigenen Bewegungen und Begegnungen! Sich selbst zuerst nutzen und versorgen, dann kann man auch anderen nützlich sein. Nach dem Motto: „ Im Falle eines Druckverlustes fallen automatisch Sauerstoffmasken aus der Kabinendecke. Ziehen Sie die Maske ganz an sich heran und drücken Sie die Öffnung fest auf Mund und Nase, danach helfen Sie Kindern bei dem Anlegen der Maske.“
Lungenkrebs
Bei Lungenkrebs geht der bösartige Tumor meist von der Bronchialschleimhaut aus. Lungenkrebs asymptomatisches Wachstum und fordert mehr Tote als Brustkrebs, Prostatakrebs und Dickdarmkrebs zusammen. Auch wenn das Rauchen Hauptursache für Lungenkrebs ist, sollten wir den soziologischen Hintergrund betrachten. Denn auch Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs.
Symptome
Verursacht lange keine Zeit keine Beschwerden. Kommt es zu chronischer Heiserkeit oder Bluthusten, ist es meist zu spät für eine erfolgreiche Therapie.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Wie die Baumkrone mit ihren Blättern, für einen Gasaustausch sorgt, so sorgt die Lunge für einen Austausch sozialer Begegnungen in unserem Lebensraum, der uns wiederum versorgt und nutzen stiftet. Die sozialen Begegnungen in gegenseitiger Versorgung und Nutzen ist die Menge unseres Lebens.
Geistig-soziale Handlungsebene
Lungenkrebs ist Ausdruck einer zerstörerischen sozialen Interaktion zwischen der eigenen Fürsorge um soziale Begegnungen und Kontakte seines Gleichen und um fremder Fürsorge um soziale Begegnungen. Der Krebs in der Lunge ist somit „konsensueller Ausdruck“ einer widerwilligen Unterordnung und einem unterdrückten Unmut gegenüber der Zweckmäßigkeit sozialer Kontakte für den Anderen. Man fühlt sich in seinen Streben nach eigenen sozialen Kontakten unbeachtlich gegenüber den sozialen Ansprüchen des Anderen.
Bearbeitung
Operation und Chemotherapie sind jetzt lebenswichtig. Doch mindestens ebenso wichtig ist es, der Ursache systematisch und systemisch nachzugehen und aufzulösen. Das Ganze ist eben mehr als nur die Summe seiner Teile. Es reicht eben nicht, nur die Symptome zu bekämpfen. Das wäre vergleichbar mit dem Ausstellen eines Brandmelders, damit ist aber das Feuer noch lange nicht gelöscht. Die Konsequenz wäre ein jahrelanger Kampf mit dem Krebs. Neupositionierung gegenüber den fremden Ansprüchen sozialer Begegnungen.
Magenschleimhautentzündung (Gastritis)
Bei einer Entzündung der Magenschleimhaut sind in der Regel die obersten Schleimhautanteile betroffen, die tieferen Wandschichten des Magens sind intakt.
Symptome
Druckgefühl und Schmerzen im Oberbauch. Aufstoßen, Übelkeit und unangenehmer Geschmack im Mund.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Als Verdauungsorgan ist hier eine Empfindlichkeit darüber zu finden, ob man dem Anderen von Nutzen sein kann, um auch selbst Versorgung von Anderen zu erfahren. Dabei integriert uns unsere Aufnahmebereitschaft auch in das soziale Umfeld. Sind wir nicht bereit, die Meinungen Anderer aufzunehmen oder haben wir Angst, die sozialen Normen nicht erfüllt zu haben, kann es uns auf den Magen schlagen. Störungen in der Schleimhaut des Magens sind demnach Ausdruck ähnlicher oder nicht-ähnlicher Handlungspotenziale bezüglich der Aufnahmebreitschaft mit dem Anderen.
Geistig-soziale Handlungsebene
In der Körpersoziologie sind die Schleimhäute Ausdruck „ähnlicher oder nicht-ähnlicher Handlungspotenziale“. Eine Magenschleimhautentzündung ist demnach Ausdruck emotionaler Handlungen gegenüber dem Anderen, die in großer Ähnlichkeit oder vollkommener Gegensätzlichkeit (Nicht-Ähnlichkeit) ausgeführt werden, obwohl man eigentlich gar nicht so handeln wollte. Genau dieser Umstand, dass wir die Handlungen ähnlich dem Anderen aufgenommen haben, es so aber gar nicht machen wollten, führt zu einer negativen Rückkopplung in unserem Körper an der Schleimhut unseres Magens.
Bearbeitung
Erkennen, dass man auch alleine Existieren kann! Sich durch Beziehungen "gefördert" und nicht nur „gefordert“ fühlen. Vertrauen und Beziehungen fördern.
Magersucht
Magersucht gehört zusammen mit der Bulimie zu den Essstörungen, betrifft die Nahrungsaufnahme oder deren Verweigerung und hängt mit psychosozialen Störungen und mit der Einstellung zum eigenen Körper zusammen. Siehe auch „Heißhunger“.
Symptome
Selbst herbeigeführte Gewichtsabnahme durch vermindertes Essen oder durch Missbrauch von Appetitzüglern. Extremes Untergewicht hat viele Erkrankungen zur Folge.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Unter der Haut liegt unser Bindegewebe, eine Netzgewebe, das den ganzen Körper durchzieht und sämtliche Körperzellen verbindet (Bindegewebe) und ihnen als Lebensquell dient. Es lagert Wasser und Fett ein. Das Bindegewebe gehört zur Thematik „Gerüst des Körpers“ und spiegelt unsere Empfindlichkeit gegenüber Rückhalt vom sozialen Umfeld und unserer eigenen Bewegung.
Geistig-soziale Handlungsebene
In der Herkunftsfamilie von Betroffenen herrschte eine großes Harmoniestreben und entsprechender Konfliktverdrängung zwischen Vater und Mutter. Die Mutter ist häufig übermäßig ängstlich, was die Tochter an ihrer Mutter stört und dazu veranlasst, sich eher dem Vater zu zuneigen - um überhaupt noch Rückhalt zu erfahren. Betroffene haben demnach keine gute Sicht auf die Mutter, und damit auch nicht auf ihren weiblichen Körper.
Bearbeitung
Ziel ist es, die Mutter und ihre Lebensart zu gewinnen bzw. eine gute Sicht auf die Mutter zu bekommen und damit auch auf seinen eigenen Körper.
Migräne
Bei Migräne handelt es sich um anfallsweise auftretende, heftige Kopfschmerzen, die häufig eine Seite des Kopfes betreffen und in der Regel 4 bis 72 Stunden anhalten. Migräne ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen. Die Entstehungsursache ist bis heute unbekannt.
Symptome
Starke Kopfschmerzen, pulsierend oder klopfend, auf einer Seite des Kopfes. Sie werden durch körperliche Aktivität verstärkt und es setzt eine Licht- und Lärmempfindlichkeit ein.
Körperlich- seelische Funktionsebene
Nerven bilden eine innerliche Kommunikation ab. Schmerzen in den Nerven repräsentieren äußere Bewegungen, die man gehen möchte, aber aufgrund sozialer Umstände nicht kann.
Geistig-soziale Handlungsebene
Migräne ist Ausdruck von Handlungen, die man tut, aber eigentlich nicht tun möchte. Der Andere hat etwas für uns getan. Jetzt glauben wir für ihn auch etwas tun zu müssen, natürlich am besten das, was er gern möchte. In unserem Innern spüren wir, das wir dies eigentlich gar nicht tun möchten, sondern viel lieber etwas für uns Selbst. Aber wir haben es ja so gelernt, dass man mehr für den Anderen da sein sollte, als für sich selbst. Die wahnsinnigen Nervenschmerzen sind damit nur eine negative Rückkopplung unseres eigenen Wahnsinns.
Bearbeitung
Einmal mehr zeigt sich, dass wir nicht ein erblich krankes Wesen sind, das Gefangener seines Schicksals ist, sondern Gestalter seines Lebens. Doch dafür brauchen wir einen wirksamen Mit-Arbeiter (Coach), der uns „kitzelt“ uns unseren Wahnvorstellungen, was man für den Anderen tut und für sich selbst tut, entbindet. Denn unser Denken kann Mauern zum einstürzen bringen, Krankheiten besiegen und unsere Ängste und Zwänge lösen. Nur, allein „kitzeln“ können wir uns noch nicht!
Morbus Crohn
Morbus Crohn ist eine chronische Dünndarmerkrankung, die meist mit schubartigen Schmerzen verbunden ist und als Autoimmunkrankheit der Darmschleimhaut klassifiziert wird.
Symptome
Durchfälle, heftige Schmerzen, Übelkeit, verschiedene Mangelerscheinungen
Körperlich-seelische Funktionsebene
Als ein Organ des Verdauungstraktes ist auch hier eine Empfindlichkeit darüber zu finden, ob man dem Anderen von Nutzen sein kann, um auch selbst Versorgung von Anderen zu erfahren. Doch nur in seiner Eigenbewegung und Eigenwilligkeit (Persönlichkeit) kann man dem Anderen nützlich sein und die Versorgung sicherstellen. Wird die Eigenbewegung durch äußere Einwirkung von Fremdbewegungen des Anderen eingeschränkt, kommt es im Dünndarm zu Störungen.
Geistig-soziale Handlungsebene
Kann im Bannkreis des Anderen nicht seine Eigenbewegung (Persönlichkeit) leben, lehnt aber Alternativen ab. Fühlt sich unfähig und unmündig, die eigene Persönlichkeit zu leben, gibt aber dem Anderen die Schuld dafür, dass man es eben nicht leben könnte. Autoaggressiver Prozess. Morbus Crohn bzw. wird als Autoimmunkrankheit der Darmschleimhaut klassifiziert.
Bearbeitung
Sich über seine Persönlichkeit klar werden und seine Eigenbewegungen gegenüber dem Anderen gewinnen.
Mukoviszidose
Mukoviszidose ist eine Stoffwechselkrankheit. Die Menschen erkranken durch eine Fehl-Zusammensetzung aller Sekrete exokriner Drüsen, wie Bauchspeicheldrüse, Bronchien, Dünndarm und der Schweißdrüsen. Der Wassergehalt der Sekrete ist zu niedrig, es wird zähflüssig und kann nicht mehr abtransportiert werden.
Symptome
Chronischer Husten aufgrund zähflüssigem Schleim der Bronchien; Verdauungsstörungen im Darm mit zähflüssigen Darmsekrete; Störung der Gallensekrete führt zu Leberzirrhose und Gallensteinen.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Eine generelle Insuffizienz von Wasser in den Sekreten bedeutet, dass zu viele ungelöste Beziehungen auf der geistig-sozialen Ebene existieren. Heftige Sehnsucht nach erfüllender Beziehungen und Schüchternheit, eben diese Beziehungen einzufordern oder sich abzugrenzen. Schwankend zwischen brennender Begierde und Scham, bleibt unsicher, fühlt sich beobachtet. Jetzt verdicken die Sekrete.
Geistig-soziale Handlungsebene
Zwischenmenschliche Beziehungen und Bindungen sind von entscheidender Bedeutung und keine „verzichtbare Folklore“. Verdicken die Sekrete unserer Drüsen, fürchten wir unsere Begehrlichkeit nach Beziehungen und die Absage von Beziehungen der Anderen zu uns. Wir verbergen unsere starken Beziehungswünsche und haben gleichzeitig Angst, Beziehungen einzufordern bzw. überbordende Beziehungswünsche Anderer abzugrenzen.
Bearbeitung
Erkennen, dass man auch alleine Existieren kann! Sich durch Beziehungen „gefördert“ und nicht nur „gefordert“ fühlen. Vertrauen und Beziehungen fördern.
Multiple Sklerose
Multiple Sklerose ist eine entzündliche, meist in Schüben verlaufende Erkrankung von Gehirn und Rückenmark, bei der es zu einer Entmarkung von Nervensträngen kommt. Mit zunehmender Krankheitsdauer werden immer mehr Nervenfasern beschädigt, sodass die neurologischen Ausfälle zunehmen.
Symptome
Sehstörungen, Schwächegefühl in den Beinen, Sprachstörungen, psychische Störungen.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Das ZNS hat zum restlichen Körper ein anders Milieu bzw. Rhythmus. Das ZNS ist der Vater, das PNS ist die Mutter. Wenn der Vater in regelmäßigen Abständen immer wieder versucht seinen Rhythmus dem Kind aufzudrängen, weiß das Kind bald selbst nicht mehr, was richtig oder falsch ist (Missbrauch in der Familie).
Geistig-soziale Handlungsebene
Kann sich aufgrund der sozialen Umstände nicht selbst leben. Der natürliche Schutz vor fremden Aktionspotentialen geht verloren. Die Aktionspotentiale der Anderen ist um ein vielfaches größer und zerstört unsere natürliche Isolation (Myelin). Es werden Fette (Schutzschicht) an den Nervenfasern abgebaut. Es kommt zur Krankheit.
Bearbeitung
Sich energetisch aus dem Bannkreis des Anderen befreien. Sich voller Vertrauen seinen individuellen Lebenswünschen zuwenden.
Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)
Bei der Nasennebenhöhlenentzündung geht der entzündliche Prozess von der Nasenschleimhaut aus und greift dann auf die Schleimhaut der Nebenhöhlen über. Oft sind Kieferhöhlen und Stirnhöhle betroffen.
Symptome
Auslöser für das typische Druckgefühl im Kopf ist eine Ansammlung von Schleim und Eiter in den Nasennebenhöhlen. Verschluss der Nasennebenhöhlen durch verstärkte, andauernde Schleimbildung.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Schwellung der Nasenschleimhaut ist Ausdruck einer überhöhten Erwartungshaltung, die durch Andere massiv enttäuscht wurde. Dies führt zu einer Überaktivität der Zellmembran und Schwellung der Zellen. Hier muss das übermäßige Erwartungspotenzial bei einem selbst abgebaut werden.
Geistig-soziale Handlungsebene
In der Körpersoziologie gehören die Schleimhäute zum PNS und damit zu der Repräsentation der Mutter in der Familie. Aufgrund unterdrückter Aktionspotenziale gegenüber der Mutter - eine emotionale Stimmungslage, die der Mutter gegenüber nicht aktiv und adäquat geäußert wurde - kommt es jetzt zu einer negativen Rückkopplung in unserem Körper als überhöhte Aktionspotenziale der Zellmembran der Schleimhautzellen. Dies initiiert eine überhöhte Aktivierung der Zelle mit der Folge der Zellvergrößerung (Schwellung) und verstärkten Schleimbildung.
Bearbeitung
Den Stachel der Enttäuschung ziehen! Aktiv und adäquat der Mutter antworten.
Neurodermitis
Neurodermitis ist eine chronisch-entzündliche, häufig in Schüben verlaufende Hauterkrankung. 85% der Neurodermitis-Erkrankungen beginnen ab dem 6. Lebensjahr und befallen unterschiedliche Hautbereiche.
Symptome
Trockene Haut und starker Juckreiz. Oft Bläschen, Knötchen und Krusten im nässenden, geröteten Hautbereich.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Die Haut als Sinnesorgan hat die Thematik der Begeisterung, der Stimmungslage und der daraus empfundenen Zufriedenheit und Attraktivität des eigenen Ichs in der sozialen Gemeinschaft. Hautprobleme sind Ausdruck einer Unzufriedenheit mit sich selbst und der Stimmungslage der Anderen.
Geistig-soziale Handlungsebene
Innerer Zweifel an uns selbst und damit Verlust von Begeisterung und Attraktivität für sein eigenes Leben. Wir werden ein treuer „Fahnenträger“ des Anderen, doch insgeheim hadern wir mit ihm und seiner Art, wie er mit anderen Menschen, die uns auch lieb sind, umgeht. Seine Art und Weise geht uns unter die Haut, doch wir scheuen die Auseinandersetzung mit ihm. Stattdessen setzen wir uns mit uns selbst auseinander – eine Auseinandersetzung auf unserer Haut!
Bearbeitung
Die extreme Stimmungslage, zwischen dem Recht des einzelnen auf Eigenart und dem Unrecht, es nicht zu bekommen, bei Vater und Mutter auflösen - dann ist das Kind auch von Neurodermitis erlöst.
Nierenbeckenentzündung
Bei einer Nierenbeckenentzündung spielt sich der Entzündungsprozess an der Schleimhaut des Hohlraumsystems der Nieren ab.
Symptome
Gesteigerter und häufiger Harndrang, aber nur geringe Urinmenge. Schmerzen sowie brennen beim Wasserlassen. Zusätzlich kann Fieber und Schüttelfrost auftreten.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Die Niere gehört zu den inneren Organen, die allesamt die Versorgung des Körpers als Thematik haben. Dieser Umstand verursacht eine Empfindlichkeit der Niere, ob beide Seiten den gleichen Beitrag (Bilanz) zur Versorgung der sozialen Gemeinschaft beitragen. Störungen in der Niere zeigen, dass die Beiträge von den Partnern unterschiedlich aufgefasst werden, aber die emotionale Auseinandersetzung gescheut wird. Störungen in der Schleimhaut der Nieren sind demnach Ausdruck ähnlicher oder nicht-ähnlicher Beiträge.
Geistig-soziale Handlungsebene
In der Auseinandersetzung mit dem Anderen ist ein Gewinner und Verlierer-Spiel über die Beiträge in der sozialen Gemeinschaft im Gange. Wer hat warum den höheren Beitrag gegenüber dem Anderen geleistet. Aufgrund unterdrückter Beitragsnachweise gegenüber dem Anderen kommt es jetzt zu einer negativen Rückkopplung in unserem Körper als überhöhte Reizung der Schleimhautzellen.
Bearbeitung
Aktiv und adäquat dem Anderen antworten. Das Gewinner und Verlierer-Spiel beenden.
Nierenversagen (Chronische Niereninsuffizienz)
Chronisches Nierenversagen ist eine langsam fortschreitende Einschränkung der Nierenfunktion. Durch verminderte Ausscheidung von Stoffwechselprodukten erhöhen sich harnpflichtige Substanzen im Blut, was die Organe schädigt.
Symptome
Abgeschlagenheit, Teilnahmslosigkeit, Übersäuerung, Blutarmut, Schlafstörungen, Bluthochdruck.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Die Niere gehört zu den inneren Organen, die allesamt die Versorgung des Körpers als Thematik haben. Dieser Umstand verursacht eine Empfindlichkeit der Niere, ob beide Seiten den gleichen Beitrag (Bilanz) zur Versorgung der sozialen Gemeinschaft beitragen. Störungen in der Niere zeigen, dass die Beiträge von den Partnern unterschiedlich aufgefasst werden, aber die emotionale Auseinandersetzung gescheut wird. Übertriebene Nestbindung, Übergewicht oder extremer Arbeitseinsatz sollen darüber hinwegtäuschen.
Geistig-soziale Handlungsebene
Aufgrund der sozialen Umstände ist die betroffene Person unfähig (Insuffizienz), einen Beitrag zur Versorgung der Gemeinschaft beizutragen, lehnt aber jede Alternative ab! Getraut sich nicht aus dem Bannkreis der Anderen Person zu gehen. Fühlt sich dafür nicht genügend geschult und befähigt. Die Folge ist fehlende Funktion und Entmarkung der Nieren, was zu chronischen Nierenversagen (Niereninsuffizienz).
Bearbeitung
Den Bannkreis durchschlagen. Sich seinen Fähigkeiten bewusst werden. Eine neue soziale Gemeinschaft schaffen, in denen alle die gleichen Beiträge einbringen.
Osteoporose
Bei Osteoporose handelt es sich um eine Knochenerkrankung im höheren Lebensalter, die durch eine verminderte Knochenfestigkeit gekennzeichnet ist. Infolgedessen brechen die Knochen leichter.
Symptome
Eine verringerte Knochendichte verursacht keine spürbaren Symptome. Krankheitszeichen können Knochenbrüche ohne nennenswerte Gewalteinwirkung sein.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Das menschliche Skelett besteht aus 206 Knochen. Mehr als die Hälfte unserer Knochen steckt in den Händen und Füssen. Der Knochen oder das Knochengewebe ist ein besonders hartes, skelettbildendes Stützgewebe, und es lebt! Im Knochenmark bilden sich die roten und weißen Blutkörperchen und Blutplättchen.
Geistig-soziale Handlungsebene
Der Knochen ist die Handwerksstube, in der weiße (Immunsystem) und rote (Sauerstofftransport) Blutkörperchen und Blutplättchen Gerinnung für Verletzungen) hergestellt werden. Osteoporose ist demnach Ausdruck davon, dass unsere Handwerksstube alt geworden ist - man hat versäumt, in die Handwerksstube mit „körperliche Bewegungen“ zu investieren und sie mit gutem Material, wie Kalzium und Vitamin D, zu versorgen.
Bearbeitung
Modernisierung der sozialen Lebensumstände!
Parkinson
Parkinson ist ein neurologisches Krankheitsbild des fortgeschrittenen Lebensalters und wird signifikant als eine idiopathische Erkrankung eingestuft. Das heißt, mögliche Ursachen im Sinne einer Entstehung durch innere oder äußere Einflussfaktoren sind diagnostisch nicht fassbar. Medizinisch gesichert ist, dass durch das Absterben von Zellen im Mittelhirn (ZNS) ein Mangel an dem Botenstoff Dopamin entsteht.
Symptome
Zunehmende Verlangsamung aller Bewegungen. Unwillkürliches Zittern der Hände, das bei gezielter Bewegung aufhört, später Zittern in Ruhe. Gleichgewichtsstörungen, erhöhte Muskelspannung.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Das ZNS hat zum restlichen Körper ein anders Milieu bzw. Rhythmus. Das ZNS ist der Vater, das PNS ist die Mutter. Wenn der Vater der Familie seinen Rhythmus aufdrängt, weiß das Kind nicht mehr, was richtig oder falsch ist.
Geistig-soziale Handlungsebene
Systemisch gesehen ist dies bereis ein wichtiger Anhaltspunkt. Das Kind wurde durch Abwesenheit oder extremer Lebensart des Vaters systemisch auf den Pol der Mutter gezwungen. Und trotz aller Ereignisse in der Familie wurde es immer wieder zur Ruhe ermahnt. Obwohl heute den Betroffenen selbst bewusst ist, wie unbeweglich und unflexibel sie in den Tiefen ihrer Seele sind, trotz all der eindrucksvollen Dinge, um die sich stets bemüht haben, wollten sie im zunehmenden Alter einen Teil ihrer frühkindlichen Familiendynamik, dass von Erstarrung und Angst geprägt war, abschütteln. Haben sie doch im Schweiße ihres Angesichts versucht, in der Welt noch etwas Besonderes zu erreichen. Die Krankheit ist die fortgeschrittene Folge (Erkenntnis), dass neben dem hohen Anspruch und sicherlich auch verwirklichten Leistungen, aber die Angst vorherrscht, das Wesentliche doch nicht erreicht zu haben. Das Krankheitsbild demonstriert eindrucksvoll die Diskrepanz zwischen Wollen und Können im Vorstadium eines sichtbaren Körperausdrucks.
Bearbeitung
Dem Parkinson-Patienten fehlt von Kindesbeinen an das Aha-Erlebnis zu dem Chaos und andauernden Auseinandersetzungen und deren Bedeutung in seinem Familiensystem. Hier müssen Aha-Erlebnisse nachgeholt werden, damit es wieder zu Dopaminausschüttungen kommt.
Pollenallergie
Als Pollenallergie oder Heuschnupfen wird eine fehlgesteuerte Immunreaktion des Körpers gegenüber bestimmten Baum- und Blütenpollen bezeichnet, die über die eingeatmete Luft in den Körper gelangen und die Nasenschleimhaut reizen. Häufig tritt zusätzlich eine allergische Bindehautentzündung auf. Viele Pollenallergiker entwickeln eine Kreuzallergie mit Nahrungsmitteln, deren Strukturen wenigstens in einem Merkmal denen der Pollen ähneln, zum Beispiel Gras- und Getreidepollen mit Hülsenfrüchten (Erdnüsse) oder Birkenpollen mit Äpfel, Steinobst, Haselnuss.
Symptome
Juckreiz der Nase, Niesattacken, verstopfte Nase mit Fließschnupfen; bei Beteiligung der Bindehaut des Auges auch tränende, gerötete Augen.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Reizung der Nasenschleimhaut ist Ausdruck einer überhöhten Erwartungshaltung, die durch Andere massiv enttäuscht wurde. Dies führt zu einer Überaktivität der Zellmembran und Schwellung der Zellen. Hier muss das übermäßige Erwartungspotenzial bei einem selbst abgebaut werden.
Geistig-soziale Handlungsebene
In der Körpersoziologie gehören die Schleimhäute zum PNS und damit zu der Repräsentation der Mutter in der Familie. Aufgrund unterdrückter Reaktionspotenziale, bezüglich mangelnder Selbstunterscheidung gegenüber der Mutter - eine emotionale Stimmungslage, die der Mutter gegenüber nicht aktiv und adäquat geäußert wurde - kommt es jetzt zu einer negativen Rückkopplung in unserem Körper als überhöhte Reaktionspotenziale der Zellmembran der Schleimhautzellen. Dies initiiert eine überhöhte Reizung der Zelle mit der Folge der Zellvergrößerung (Schwellung) und verstärkten Schleimbildung.
Bearbeitung
Den Stachel der Enttäuschung ziehen! Aktiv und adäquat der Mutter antworten.
Prostatakrebs
Prostatakrebs ist der häufigste Tumor im Urogenitalienbereich der Männer. Pro Jahr kommt es zu ca. 45.000 Neuerkrankungen der Drüsenzellen der Prostata.
Symptome
Verursacht lange Zeit keine Symptome. Beschwerden treten erst dann auf, wenn der Tumor so groß ist, dass er auf die Harnröhre übergreift und zu Blasenentleerungsstörungen, ähnlich einer gutartigen Prostatavergrößerung, führt. Eventuell zusätzlich Blut im Urin, Schmerzen in der Prostata und Schmerzen in unteren Rückenbereich.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Die Prostata (Vorsteherdrüse) gehört zu den männlichen Geschlechtsorganen, die allesamt die Fortpflanzung als Thematik haben. Dieser Umstand verursacht eine Empfindlichkeit gegenüber dem anderen Geschlecht in dem Sinne, ob man dem Anderen Erfüllung geben kann, wie man ist und wo man ist, um auch selbst Erfüllung zu erfahren.
Soziale Handlungsebene
Krebs gehört zur Krankheitskategorie Tumore und hat damit die soziale Überschrift „Im Zweck des Anderen“, hier im Zweck der weiblichen Ansprüche gegenüber dem Mann. Prostatakrebs ist demnach nicht in erster Linie Ausdruck eines zerstörerischen Zellwachstums, sondern Ausdruck einer zerstörerischen sozialen Interaktion zwischen dem männlichen Erfüllungsdrang und dem weiblichen Erfüllungsanspruch. Der Krebs in der Prostata ist somit „konsensueller Ausdruck“ einer widerwilligen Unterordnung und einem unterdrückten Unmut des Mannes gegenüber der Zweckmäßigkeit der weiblichen Ansprüche für die Familie.
Er fühlt sich in seiner männlichen Präsenz als „Erfüller“ der Familie unbeachtlich gegenüber seiner Frau. So ist zum Beispiel die hohe Erkrankungsrate von Krebs in der Prostata bei Partnerschaften auffällig, in denen die Frau das Vermögen besitzt und damit faktisch die Erfüllungsrolle übernommen hat, und sich der Ehemann in konsensueller Zweckmäßigkeit als „Statthalter des Vermögens seiner Frau“ unterordnet.
Bearbeitung
Keine weitere „Zurückstellung“ eigener Lebenswünsche. Gemeinsam eine neue Lebensmelodie finden, in der sich beide Partner erfüllen können.
Reizdarm
Der Reizdarm beruht auf einer funktionellen Störung. Eine organische Ursache ist nicht feststellbar.
Symptome
Krampfartige, brennende oder stechende Bauchschmerzen. Verstopfung oder Durchfall im Wechsel. Häufig verstärkte Beschwerden nach Ärger oder Stress.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Als ein Organ des Verdauungstraktes ist auch hier eine Empfindlichkeit darüber zu finden, ob man dem Anderen von Nutzen sein kann, um auch selbst Versorgung von Anderen zu erfahren. Doch nur in seiner Eigenbewegung und Eigenwilligkeit (Persönlichkeit) kann man dem Anderen nützlich sein und die Versorgung sicherstellen. Wird die Eigenbewegung durch äußere Einwirkung von Fremdbewegungen des Anderen eingeschränkt, fühlen wir uns gereizt.
Geistig-soziale Handlungsebene
Angst vor Durchdringung des Anderen führt zu Widerstand und Unverträglichkeit des Anderen. Übersteigende Reize führen dazu, dass man „schnell bei der Hand ist“ mit der Bewertung der Persönlichkeit des Anderen.
Bearbeitung
Hier ist eine selektive Beachtung von „Ich“ und „Du“ besonders wichtig. Das „Mitgefühl mit dem Anderen“ (fühle mich durch den Anderen gereizt) abbauen und das „Mitgefühl mit mir“ aufbauen.
Reizmagen
Der Reizmagen beruht auf psychischen und sozialen Faktoren. Eine organische Ursache, zum Beispiel eine Entzündung, kann nicht festgestellt werden.
Symptome
Oberbauchbeschwerden. Häufig verstärkte Beschwerden nach Ärger und/oder Stress.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Unser Magen ist wie ein Empfangszimmer, das vieles von außen aufnimmt. Manches ist schwerverdaulich (Schweinshaxe 8 Std.), anderes ist konform (Wasser 30 min.). Unsere Aufnahmebereitschaft und der nachfolgende Stoffwechsel sind Voraussetzungen für unser Leben.
Geistig-soziale Handlungsebene
Aufnahmebereitschaft ist Integration in das soziale Umfeld. Sind wir nicht bereit, die Meinungen Anderer aufzunehmen oder haben wir Angst, den sozialen Normen nicht zu entsprechen, kann es uns auf den Magen schlagen. Die sozialen Einflüsse von außen werden mit innerem Selbstverständnis abgeglichen und können uns reizen, wenn wir kein Verständnis zu den eben den sozialen Einflüssen finden. Verständliches reizt nicht!
Bearbeitung
Einmal mehr zeigt sich, dass wir nicht ein erblich krankes Wesen sind, das Gefangener seines Schicksals ist, sondern Gestalter seines Lebens. Doch dafür brauchen wir einen wirksamen Mit-Arbeiter (Coach), der uns „kitzelt“ und uns so von dem Unverständlichen in unserem sozialen Umfeld entbindet. Denn unser Denken kann Mauern zum einstürzen bringen, Krankheiten besiegen und Ängste lösen. Nur, allein „kitzeln“ können wir uns noch nicht!
Schilddrüsenentzündung (Thyreoiditis)
Eine akute, meist bakterielle Entzündung des Schilddrüsengewebes ist sehr selten. Am häufigsten kommt die schleichend verlaufende Schilddrüsenentzündung (Hashimoto-Thyreoiditis) vor.
Symptome
In der Regel unmerklicher Beginn, meist wird die Erkrankung erst im Spätstadium erkannt, wenn bereits eine Schilddrüsenunterfunktion vorliegt.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Die Schilddrüse erscheint in der Evolution erst ab den Amphibien-Tieren, die als erstes vom Wasser aus das Land erobern. Damit steht die Schilddrüse für Expansion, was für Wachstum, Ausbreitung, Veränderung und „Zunahme der räumlichen Ausdehnung“ steht.
Geistig-soziale Handlungsebene
Eine Infektion der Schilddrüse (Hashimoto-Thyreoititis) ist Ausdruck einer Partnerschaft, die zwischen Himmel und Hölle bzw. zwischen Gewinner und Verlierer statt findet. Der Betroffene hat den Glauben an sich gegenüber der Willkür des Anderen verloren.
Bearbeitung
Nicht länger einen Spagat zwischen der eigenen Expansion und der Expansion des Anderen versuchen. Ein Spagat kann uns zerreißen - die permanente Zerreißprobe. Nicht mehr zulassen, dass uns der Andere „unter die Haut“ geht. Sich selbst gewinnen.
Schilddrüsenkrebs
Bei Schilddrüsenkrebs handelt es sich bei 70% der Fälle um so genannte differenzierte Karzinome, die von den Follikelzellen der Schilddrüse ausgehen.
Symptome
Der Tumor verursacht zunächst häufig keine typischen Symptome. Wichtiges Warnsignal sind rasch wachsende Knoten in der Schilddrüse.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Die Schilddrüse erscheint in der Evolution erst ab den Amphibien-Tieren, die als erstes vom Wasser aus das Land erobern. Damit steht die Schilddrüse für Expansion, was für Wachstum, Ausbreitung, Veränderung und „Zunahme der räumlichen Ausdehnung“ steht.
Geistig-soziale Handlungsebene
Schilddrüsenkrebs ist demnach nicht in erster Linie Ausdruck eines zerstörerischen Zellwachstums, sondern ein Ausdruck einer zerstörerischen konsensuellen Interaktion einer widerwilligen Unterordnung und Unterdrückung des eigenen Expansionswunsches gegenüber der Zweckmäßigkeit der Expansionswünsche des Anderen.
Bearbeitung
Keine weitere „Zurückstellung“ eigener Expansion. Gemeinsam eine neue Lebensmelodie finden, in der beide Partner expandieren können. Die „Dritte Position“ finden.
Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)
Bei der Schilddrüsenunterfunktion produziert die Schilddrüse zu viele Hormone, wodurch der Energieumsatz und damit die Stoffwechselprozesse des Organismus gesteigert werden.
Symptome
Unruhe, Nervosität, Zittern der Hände, Gewichtsabnahme bei gleich bleibendem oder sogar gesteigertem Appetit. Schneller Puls, erhöhter Blutdruck infolge der gesteigerten Stoffwechsellage.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Die Schilddrüse gehört zu den inneren Organen, die die Versorgung unseres Körpers gewährleisten. Diese Thematik verursacht eine Empfindlichkeit darüber, ob man dem Anderen von Nutzen sein kann, wie man ist und wo man ist, um auch selbst Versorgung von dem Anderen zu erfahren.
Geistig-soziale Handlungsebene
Die Schilddrüse erscheint in der Evolution erst bei den Amphibien-Tieren, die gleichzeitig am Land und im Wasser leben können. Damit steht sie für expansive Wünsche, im Sinne einer Selbstverwirklichung. Die Schilddrüsenüberfunktion signalisiert, dass man „im Bannkreis eines Anderen“ steht. Somit ist das eigene Dasein in der Partnerschaft „ohne Gewicht“, egal was man auch anstellt. Der Andere nimmt mit seiner persönlichen Biografie in der Partnerschaft soviel Platz ein, dass man seine eigenen Lebenswünsche nicht mehr lebt, andererseits aber auch Alternativen ablehnt.
Bearbeitung
Den „scheinbaren Eigenausdruck“, dass das eigene Dasein Gewicht in der Partnerschaft hat, erkennen und auflösen und damit kraftvoll den Bannkreis des Anderen durchbrechen.
Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)
Bei der Schilddrüsenunterfunktion produziert die Schilddrüse zu wenige Hormone, wodurch der Energieumsatz und damit die Stoffwechselprozesse des Organismus vermindert werden.
Symptome
Verminderte körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Müdigkeit, Antriebsmangel und Gewichtszunahme. Eine Schilddrüsenunterfunktion kann eine Depression hervorrufen.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Die Schilddrüse gehört zu den inneren Organen. Die Schilddrüsenhormone sind verantwortlich für einen Grundumsatz des Stoffwechsels, für die Empfindlichkeit des Herzens sowie für die Erregbarkeit von Muskel- und Nervenzellen. Damit repräsentiert sie auf der seelischen Ebene eine Empfindlichkeit darüber, ob man für den Anderen von Nutzen sein kann, wie man ist und wo man ist, um selbst Versorgung von dem Anderen zu erfahren.
Geistig-soziale Handlungsebene
Eine Schilddrüsenunterfunktion drückt aus, dass sich die betroffene Person in seinem sozialen Umfeld gegenüber dem Anderen nicht behaupten konnte. Diese Person gestattet keinen eigenen Standpunkt. „Es zählt immer nur der Andere“, und der eigene Widerspruch wird von dem Anderen nicht wahrgenommen und mit der Zeit aufgegeben, auch aus Angst, den Anderen zu verlieren. In den folgenden Jahren bemüht (chronische Erschöpfung) man sich nun, Beachtung zu finden, und gibt seinen Worten und Handlungen übermäßig Gewicht - und dem Körper auch!
Bearbeitung
Sich selbst einen eigenen Standpunkt erlauben, eigene Lebensvorstellungen gewinnen und damit die innere Leere verlieren. Die Angst der Konfrontation, verbunden mit der Angst, den Anderen zu verlieren, auflösen.
Schlafstörungen
Schlafstörungen sind Abweichungen vom gesunden Schlaf. Erst wenn schlaflose Nächte die Leistungsfähigkeit am Tag anhaltend behindern, haben Schlafstörungen einen Krankheitswert.
Symptome
Oberflächlicher Schlaf, häufiges Aufwachen, Alpträume, vermehrter Schlafbedarf, stundenlanges Wachliegen, geistige Anstrengung.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Eine länger andauernde Schlafstörung ist nicht in erster Linie die Summe biochemischer Störungen in unserem Körper, die unsere Lebensfreude eingrenzt, sondern die „Spanne unserer Aufmerksamkeit“ mit unseren momentanen sozialen Lebensumständen.
Geistig-soziale Handlungsebene
Wer unter Schlafstörung leidet, kann demnach nicht abschalten, weil er sich seiner sozialen Position bzw. der sozialen Position Anderer in seinem Umfeld nicht sicher ist oder misstraut. Schlafen würde in diesem Augenblick bedeuten, dass man Kontrolle darüber abgibt. Der konsequente Versuch zu vermeiden, über die momentanen Lebensumstände nachzudenken, verewigt die Schlafstörung in Wirklichkeit. So geht es nicht! Die Schlafstörung mag in isolierter Betrachtung absurd erscheinen. Im Kontext mit unseren momentanen Lebensumständen ist sie die einzig mögliche und beste Reaktion auf momentane absurde Lebensumstände.
Bearbeitung
Wem seine Lebensumstände als momentan „absurd“ klar werden, die man jetzt nicht verändern kann, wird beruhigt einschlafen - denn über absurde Lebensumstände nach zu denken macht keinen Sinn. Gute Nacht.
Schuppenflechte (Psoriasis)
Schuppenflechte ist eine chronische, entzündliche, nicht ansteckende Hauterkrankung, die in Schüben verläuft. Die Erkrankung beginnt oft in der Pubertät oder zwischen dem 40. Und 50. Lebensjahr.
Symptome
Die Zellteilung der Haut ist stark erhöht. Dadurch kommt es zu einer verstärkten Verhornung mit der typischen silbrigen Schuppung. Trockene, silbrig glänzende Schuppen, die sich beim Kratzen wie Kerzenwachs ablösen. Rote Fleckenbildung
Körperlich-seelische Funktionsebene
Haben wir bei der Bindehaut und Schleimhaut die Thematik der Unterscheidung von gelebten und nicht-gelebten, von ähnlichen und nicht-ähnlichen Aktionspotenzialen, finden wir bei der Haut als Sinnesorgan die überhöhte Erwartungshaltung, die durch das soziale Umfeld enttäuscht wurde. Hier muss das übermäßige Erwartungspotenzial bei einem selbst abgebaut werden, sonst haben wir einen überfordernden Leistungsanspruch. Wie unsere Haut ist, ist stets Ausdruck unserer Erwartungshaltung und unserer Voreingenommenheit gegenüber dem sozialen Umfeld.
Geistig-soziale Handlungsebene
Selbst in der Schulmedizin wird als Ursache für Schuppenflechte körperlicher und seelischer Stress genannt, da konkrete körperliche Hinweise unbekannt sind. Wenn man jetzt das Wort Stress durch Druck ersetzt, dann wird langsam klar, was für soziale Umstände das Aufplatzen der Oberhaut verursachen. Ähnlich einer reifen Kirsche, die durch Regentropfen einen osmotischen Druck erfährt, was zum Aufplatzen der Schale führt, haben wir einen lieben Menschen um uns, der mit seiner liebenswerten Art tiefer eindringt als uns recht ist. Aber in unserem Ringen um Selbständigkeit getrauen wir uns nicht, ihm und seiner Art Schranken zu setzen. Wir weisen uns lieber selbst in Schranken mit überfordernden Leistungsansprüchen (Stress) uns gegenüber. Im Bannkreis des Anderen!
Bearbeitung
Betreffende Person identifizieren und den Bannkreis im guten Maß durchschlagen. Recht nach Individualität und Eigenart gegenüber dem Anderen vertreten.
Tinnitus
Als Tinnitus werden Ohrgeräusche bezeichnet, die scheinbar vom Ohr selbst erzeugt werden und Tage, Wochen oder Monate anhalten können. Tinnitus ist keine Krankheit, sondern ein Symptom
Symptome
Kontinuierlich andauerndes Summen, Zischen, Pfeifen Dröhnen oder Brummen.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Das Ohr als Sinnesorgan hat die Thematik der Begeisterung, der Stimmungslage und der daraus empfundenen Zufriedenheit und Attraktivität des eigenen Ichs in der sozialen Gemeinschaft. Tinnitus ist demnach Ausdruck eines inneren Druckseiner Unzufriedenheit mit sich selbst und seiner Erscheinung gegenüber dem sozialen Umfeld.
Geistig-soziale Handlungsebene
Der Mensch, der über Tinnitus klagt, verdrängt sehr kunstfertig innere Aspekte zu seiner äußeren Attraktivität. Er steht sich seinem täglichen Ringen um Selbständigkeit und seinem daraus resultierenden äußeren Erscheinungsbild scheinbar (Verdrängung) kritischer gegenüber, als der Andere im gegenüber steht. Dieses Scheingefecht zwischen inneren und äußeren Handlungen, die natürlich von höchster Attraktivität sind, und der scheinbaren Beweisführung gegenüber dem Anderen, führt zu einem hörbaren Geräusch; im Gegensatz zu dem Hörsturz. Hier beteuern wir wortgewaltig unsere gemeinschaftlichen Handlungen mit dem Anderen, die unseren ureigenen Vorstellungen einer Gemeinsamkeit eigentlich nicht entsprechen.
Bearbeitung
Bei der Klärung eines Tinnitus ist es wichtig, zu erkennen: Wie tun wir, was wir tun!
Übergewicht
Übergewicht entsteht, wenn dem Körper über längeren Zeitraum durch Nahrung mehr Fett und Kalorien zugeführt werden, als dieser für den täglichen Energiebedarf benötigt. Übergewicht ist keine eigenständige Erkrankung, doch wirkt es sich ungünstig auf zahlreiche Körperfunktionen aus und gilt als Risikofaktor für eine Reihe von Erkrankungen.
Symptome
Mehr oder weniger ausgeprägte Fettleibigkeit. Verminderte körperliche Belastbarkeit, verstärkte Schweißneigung.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Unter der Haut liegt unser Bindegewebe, eine Netzgewebe, das den ganzen Körper durchzieht und sämtliche Körperzellen verbindet (Bindegewebe) und ihnen als Lebensquell dient. Es lagert Wasser und Fett ein. Das Bindegewebe gehört zur Thematik „Gerüst des Körpers“ und spiegelt unsere Empfindlichkeit gegenüber Rückhalt vom sozialen Umfeld und unserer eigenen Bewegung. Störungen im Bindegewebe sind Ausdruck gelebter oder nicht-gelebter Aggressions- und AKTIONS-potenziale mit dem Anderen.
Geistige-soziale Handlungsebene
Übergewicht manifestiert sich meist in der Pubertät. Als Kind sind wir auf Unterstützung im Wissen um Aktionen, Möglichkeiten und Identität angewiesen, doch statt Zuspruch haben wir fortlaufend Absagen erhalten. Wir finden uns nicht, bekommen Angst vor dem unvermeidlichen Scheitern, sind darüber frustriert und Essen ungehemmt. Übermäßiges Essen wirkt anti-depressiv. Wir erfahren unakzeptable Umstände, aber leben keine entsprechend aggressiven Aktionspotenziale gegenüber den Anderen, aus Angst sie zu verlieren. Jetzt haben die Zellmembranen als negative Rückkopplung ein erhöhtes Aktionspotenzial, was zunehmend Fetteinlagerung verursacht. Nicht die Fettzellenanzahl vergrößert sich, sondern die Zellen werden größer. Menschen, die von Freiheit und Selbstverwirklichung träumen, aber sie nicht schaffen.
Bearbeitung
Aktive Aktionen zur Selbstfindung durchführen. Angst der Konfrontation zu den Eltern / Anderen auflösen. Selfness statt Wellness!
Zöliakie bzw. Sprue (Gluten-Unverträglichkeit)
Zöliakie ist eine chronische Erkrankung der Dünndarmschleimhaut auf Grund einer Überempfindlichkeit gegen Gluten, das in vielen Getreidesorten enthalten ist. Bei den Betroffenen werden durch die Gluten (Klebereiweiß) die Zotten des Dünndarms angegriffen.
Symptome
Typisch sind Durchfälle mit fetthaltigen Stühlen, aufgetriebener Bauch, Gewichtsverlust sowie eine Aufnahmestörung von Nährstoffen
Körperlich-seelische Funktionsebene
Im Dünndarm ist als Organ des Verdauungstraktes auch hier eine Empfindlichkeit darüber zu finden, ob man dem Anderen von Nutzen sein kann, um auch selbst Versorgung von Anderen zu erfahren. Doch nur in seiner Eigenbewegung und Eigenwilligkeit (Persönlichkeit) kann man dem Anderen oder auch sich selbst nützlich sein und die Versorgung sicherstellen. Wird die Eigenbewegung durch äußere Einwirkung eingeschränkt, kommt es im Dünndarm zu Störungen.
Geistig-soziale Handlungsebene
Man ist mit seinen Handlungen (Kohlenhydrate) nicht den allgemein üblichen Handlungen des Umfeldes angepasst. Es kommt zu einer Unverträglichkeit mit den eigenen Handlungen gegenüber sich selbst oder dem Anderen.
Bearbeitung
Hier ist die selektive Beachtung der Eigenbewegung bzw. Persönlichkeit herauszuarbeiten. Ganz besonders sollte das eigene „Mitgefühl mit mir selbst“ aufgebaut und das „Mitgefühl mit dem Anderen“ abgebaut werden.
Zwangsstörungen
Die echte Zwangserkrankung ist eine ernst zunehmende psychische Störung, bei der sich dem Betroffenen Gedanken und Handlungen aufdrängen, die zwar als quälend empfunden, aber dennoch umgesetzt werden müssen.
Symptome
Die Hauptsymtomatik der Zwangsstörungen sind Zwangsgedanken, wie zwanghaftes Zweifeln, Denken, Zwangs-Bilder und Zwangs-Befürchtungen. Desweiteren Zwangshandlungen, wie der Waschzwang.
Körperlich-seelische Funktionsebene
Generell gilt: Je stärker ein Verhalten von dem sonst üblichen Verhalten abweicht und je mehr es den Betroffenen in seinem alltäglichen Leben behindert und einengt, um so eher wird man von einer zwanghaften Störung sprechen. Den Betroffenen ist die Unsinnigkeit ihres Denkens und Handelns bewusst. „Der Zwang, der Sturm läuft gegen das eigene zwanghafte Verhalten - und damit erst richtig das Symptom fixiert.“ Trotzdem gelingt es ihnen nicht, sich aus der Gefangenschaft ihrer Zwangsgedanken und -handlungen zu befreien.
Geistig-soziale Handlungsebene
Für den systemisch-soziologischen Coach sind Zwangsstörungen soziale Störungen. Sie beginnen nach einem belastenden Konflikt in der Familie, Schule oder am Arbeitsplatz. Um es gleich deutlich zu sagen: Zwangserkrankungen sind nicht erblich veranlagt, sie sind also kein genetisches Erbe, sondern ein sozialer Erwerb - erworben am sozialen Umfeld.
Zwangshandlungen werden im Wechselspiel von Umwelteinflüssen, sozialen Beziehungen und eigenem seelischem Fühlen erworben, und bilden somit kein auf sich gestelltes „autistisches Eigenleben“, sondern in der sozialen Umgebung eine „Einheit des Überlebens“ ab. Wir müssten gegen die sozialen Umstände, die uns von unseren Eltern oder Partnern aufgezwungen wurden, Sturm laufen, tun es aber aus falscher Rücksicht nicht. Jetzt kommt es zu einer negativen Rückkopplung in unserem Denken. Wir laufen Sturm gegen unsere eigenen Handlungen, die wir damit erst richtig fixieren, und in Folge als Zwangshandlungen erscheinen.
Bearbeitung
Zwangserkrankungen und -handlungen mögen für die meisten in isolierter Sicht absurd erscheinen. Im Kontext zwischenmenschlicher Kommunikation aber sind sie die einzig möglichen und besten Reaktionen auf eine absurde Kommunikation von den Anderen zu uns. Ein Coaching muss jetzt eine „Ent-Differenzierung“ herbeiführen und den Sturm dorthin lenken, wo er auch wirklich hingehört.



