»Kein chemischer Stoff in uns kann erklären, warum wir leben. «
„Die Biochemie unserer Gefühle“
Was den Körper krank macht und was ihn heilt!
Dieses Seminar beschreibt das faszinierende Phänomen, wie zwischenmenschliche Beziehungen unsere chemischen Vorgänge in unserem Körper beeinflussen und verändern.
Der menschliche Körper betritt die Lebensbühne zuerst im Sinne des biologischen Organismus. So zum Beispiel chemische Stoffe, wie Dopamin und Serotonin, die in unserem Körper emotionale Zustände auslösen. Dopamin spielt als „Motivator“ eine große Rolle bei der Regulierung des Hormonhaushaltes und steht im engen Zusammenhang mit Psychosen und anderen Störungen; so ist etwa nachgewiesen, dass zum Beispiel für ADS/ADHS sowie für die Erkrankung an Parkinson ein Mangel an Dopamin verantwortlich ist. Serotonin ist der „Vermittler“ und reguliert den Blutdruck, den Schlaf- und Wachrhythmus und sorgt für Ausgleich bei Druck (Stress). So vermittelt ein erhöhter Serotonin-Spiegel bei Verliebten Zufriedenheit und Wohlbefinden. Ein verminderter Serotonin-Spiegel dagegen führt zum Beispiel zu Migräne.
Die Qualität aller Gefühle und Erregungen werden neurochemisch gesteuert, doch die „antreibenden Dopamin-Moleküle“ und die „ausgleichenden Serotonin-Moleküle“ werden nicht von sich aus aktiv. Sie müssen auf die Reise von einer Nervenzelle zur anderen geschickt werden. Sie übermitteln zwar Bedeutungen und lösen bei Ihrer Ankunft Bedeutungen aus - aber sie handeln nicht selber. Kein chemischer Stoff in uns kann erklären, warum wir leben.
Somit kann die Aussage getroffen werden, dass chemische Gestaltungsstoffe bewusstseinsrelevante, sinnliche Gestaltungskräfte voraussetzen, um aktiv zu werden und auf Reisen durch unseren Körper gehen zu können. Organismen müssen sich an ihre Umwelt anpassen, um zu überleben. Die individuelle Aneignung der Umwelt erfolgt über sinnliche Erfahrungen und dem daraus resultierenden konsensuellen Handeln. Dieser Zusammenhang hat eine hohe gesundheitliche Relevanz und erfordert ein Umdenken in der Medizin.
Dieses Seminar gibt Antworten darauf, die in der Vergangenheit teilweise zu unerwarteten und phänomenalen Resultaten im Leben vieler Menschen führten.
- Das komplexe Zusammenspiel sozialer Umgebung und biochemischen Elementen
- Die wichtigsten Hormone, Enzyme usw. und ihre sozialen Bedeutungen
- Die Biochemie im sozialen Periodensystem
Das Seminar richtet sich an Menschen, die Interesse und Freude haben, faszinierende Kenntnisse über den Zusammenhang von Körper, soziale Beziehungen und Krankheit zu erfahren oder im Rahmen ihrer therapeutischen Aufgabengebiete, wie Ärzte, Heilpraktiker, Coach usw. tätig sind. Denn dieses Seminar nähert sich präzise, relevant und ohne Umschweife den Kernfragen nach Gesundheit und Krankheit. Es geht um das Ausloten und Betrachten der Schnittstelle, an der Krankheit entsteht. Und vor allem: Wie können wir verhindern, dass der Körper erkrankt? Teilnahmevoraussetzungen sind keine erforderlich.
Die Soziologie des Körpers ist eine junge Teildisziplin der Systemtheorie, die das wechselseitige Verhältnis von Körper und sozialer Gesellschaft untersucht: Wie prägen gesellschaftliche Werte und Normen, Wissens- und Ideensysteme und familiäre und berufliche Strukturen den menschlichen Körper? Wie wird soziale Wirklichkeit durch körperliche Praktiken her- und dargestellt, wie durch eigenleibliches Spüren gestützt, verändert oder in Frage gestellt?
Das Konzept des sozial kodierten und des in milieuspezifischen Zusammenhängen eingebetteten Körpers erweist sich dabei für die Lösung von chronischen Krankheiten und Ernährungsstörungen als sehr hilfreich. Die gesellschaftlichen Diskurse um Geschlechtsrollen, Körperbilder und Beziehungsformen führen zu Unsicherheiten und zu neuen Begründungsverpflichtungen. Die so von Selbstverpflichtung und Selbstkontrolle erzwungene rationale Lebensführung führt direkt zu psychosomatischen Ausweich- und Kompensationsreaktionen des Körpers. Diese „Sozialisationsgeschichte“ der inkorporierten Körperpraktiken gilt es, fall- und sozialspezifisch aufzudecken, um die Wege und Mechanismen, die zur Entwicklung von chronischen Krankheiten führen, zu rekonstruieren und damit einer Lösung zu zuführen.
Als systemischer Berater und Trainer für Leistungssteigerungen ist meine Aufgabe die Unterstützung und Beratung in der Bewältigung von schweren Krankheiten und Konflikten in der Familie. Meine Arbeit ist es, mit den erkrankten Menschen schwere Zeiten sicher zu meistern, die Gefühle, die auf Eis liegen abzuschmelzen, neue Kräfte zu mobilisieren und neue Zukunftsperspektiven gewinnen, bis das Leben wieder gelingt! In den vergangenen 12 Jahren durfte ich Tausende von Menschen jeden Alters und Lebenseinstellung kennen lernen, mit ihnen diskutieren, sie beobachten und vor allem mit ihnen an den unterschiedlichsten Problemen arbeiten. Viele konnten dabei ihre Lebenserschütterungen lehrbuchartig herbeten, aber ihre Krankheiten und Konflikte hatten sie nach jahrelanger Therapie immer noch. Die grundlegende Wahrheit ist, dass wir nicht in irgendeinem Sinn von außen eingestellt werden können, sondern wir müssen uns selbst einstellen. Jede der neuen „Inhalte“, Ideen und Ansichten, die von mir in diesem Seminar vorgebracht werden, sind bereits mit Erfolg im Leben vieler Teilnehmer umgesetzt worden.



